Anzeige
29. Januar 2016, 12:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Vermittler profitieren von den effizienten Prozessen eines Direktversicherers”

Andreas Fabry, Vertriebsvorstand der Hannoverschen, will das Profil des Direktversicherers im Biometrie-Geschäft weiter schärfen. Im Gespräch mit Cash. erklärt Fabry, mit welchen neuen Produkten und Vertriebsansätzen dies gelingen soll und er stellt seine Strategie für den Maklervertrieb vor.

Hannoversche: Vermittler profitieren von den effizienten Prozessen eines Direktversicherers

Cash.: Das Jahr 2015 liegt hinter uns, 2016 befindet sich noch in den Anfängen: Wie würden Sie die Produktstrategie der Hannoverschen für dieses Jahr skizzieren?

Fabry: Die Hannoversche hat sich als Spezialist für biometrische Risiken etabliert, sie ist seit 2010 Marktführer im Neugeschäft Risikolebensversicherung. Diese Position möchten wir natürlich ausbauen. Unsere erfolgreiche Strategie, leistungsfähige Produkte zu günstigen Preisen anzubieten, werden wir deshalb konsequent weiterverfolgen. Weiterhin ist es unser Ziel, bedarfsgerechte Produkte unseren Kunden anzubieten, die flexibel zu den unterschiedlichsten Absicherungsbedürfnissen passen. So starten wir ins neue Jahr mit einer dritten Produktlinie, der Risikoversicherung Exklusiv.

Die Risikolebensversicherung gehört gewissermaßen zu den “Ur-Produkten” der Branche. Gleichwohl hat Ihr Haus untersucht, welche Innovationen in diesem Segment noch möglich sind. Was ist dabei herausgekommen?

Die Hannoversche hat eine lange Expertise in der Risikoabsicherung. Innovationen müssen bedarfsgerechte Produkte sein, die für den Kunden transparent sind. Ein Beispiel für eine solche Innovation ist die erwähnte Risikoversicherung Exklusiv mit einer Dread-Disease-Komponente. So etwas gab es bisher von keinem deutschen Lebensversicherer. Kunden erhalten neben dem Todesfallschutz bei objektiv definierten Krankheitsbildern – Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall – eine zusätzliche Leistung in Höhe von zehn Prozent der Versicherungssumme. Die Zusatzleistung soll die Versicherten in der schwierigen Zeit der Erkrankung finanziell unterstützen. Wie das Geld verwendet wird, entscheidet der Kunde selbst, zum Beispiel zur Kompensation von Einkommensausfällen oder zur Finanzierung von alternativen Therapieformen. Ergänzend können, je nach Kundenbedarf, noch eine Berufsunfähigkeits- oder Unfallzusatzversicherung abgeschlossen werden.

Die Hannoversche hat die Kooperation mit Maklerpools stark ausgebaut. Was sind die Gründe hierfür und welche Zwischenbilanz ziehen Sie in diesem Bereich?

In den letzten Jahren hat sich das Kundenverhalten verändert, die klassische Unterscheidung von Direkt- und Maklervertrieb ist durch den anhaltenden Digitalisierungstrend heute nicht mehr trennscharf möglich. Kunden informieren sich im Internet über Versicherungsprodukte und wollen dann frei entscheiden, ob sie gleich online abschließen oder lieber den Weg zum Vermittler suchen. Dabei wird erwartet, dass über alle Kanäle dieselben Produkte bereitstehen. Für uns als Marktführer für Risikoversicherungen ist es daher nur folgerichtig, unser attraktives Produktportfolio nicht nur direkt, sondern auch über Makler anzubieten. Und jüngste Umfragen belegen, dass die Hannoversche bei Maklern einer der beliebtesten Produktgeber für Risikoversicherungen ist.

Seite zwei: “Vertriebspartner permanent auf dem Laufenden halten”

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...