30. November 2016, 09:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Reinigungskräfte mit den meisten Fehltagen wegen Krankheit

Reinigungskräfte sind am häufigsten krank – Beschäftigte im IT-Bereich dagegen besonders selten. Das zeigt der am Dienstag in Berlin vorgestellte “Gesundheitsreport 2016” des BKK-Dachverbands.

Shutterstock 523327234 in Reinigungskräfte mit den meisten Fehltagen wegen Krankheit

Reinigungskräfte liegen bei den Fehltagen vorn.

Demnach waren 2015 mit 23 durchschnittlichen Fehltagen Reinigungskräfte die Spitzenreiter beim Krankenstand – gefolgt von Verkehrs- und Logistikangestellten mit 22 Tagen und Angehörigen von Sicherheitsberufen mit 20,5 Tagen.

Vergleichsweise selten krank waren demgegenüber Angehörige von Rechts-, Verwaltungs- und Medienberufen mit im Schnitt 13 Fehltagen. In IT-Berufen lag der Wert sogar bei nur zwölf Fehltagen. Körperlich belastende Berufe wie etwa in der Fertigung führten häufiger zu Ausfällen wegen Muskel- und Skeletterkrankungen. Berufe im Gesundheitsbereich fielen eher durch Fehltage wegen psychischen Störungen auf. Die Autoren des Reports führen das auf die hohe emotionale Belastung der dort Beschäftigten zurück.

Krankenstand auf konstantem Niveau

Insgesamt fielen Berufstätige im vergangenen Jahr durchschnittlich 16 Tage wegen Krankheit aus. Damit ist der Krankenstand bei 4,4 Prozent gleich geblieben.
Leiharbeiter fehlten rund 1,7 Tage länger als regulär Beschäftigte. Der Report der Betriebskrankenkassen (BKK) stützt sich auf die Daten von 9,3 Millionen Versicherten, darunter 4,4 Millionen Arbeitnehmer. Er ist laut BKK-Verband damit repräsentativ für das Erkrankungsgeschehen in der Arbeitswelt. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas Neuer wird Director Sales bei XbAV

Der Münchener Plattformanbieter XbAV verstärkt sein Team um den Vertriebs- und Digitaltransformationsexperten Thomas Neuer. Neuer kommt als Director Sales zu XbAV.

mehr ...

Immobilien

Hamburg: Preistrend für Wohninvestments setzt sich trotz Corona

Der Markt für Wohn-Investments in Hamburg zeigt sich angesichts der Corona-Pandemie äußerst krisensicher. Das Transaktionsgeschehen kam während des Lockdowns zwar kurzzeitig zum Erliegen, jedoch hat sich der Markt inzwischen wieder normalisiert. Auch die Preisentwicklung knüpft an den Trend vor Pandemie-Beginn an. Also business as usual?

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Versicherer auf Kurs?

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Was die größten Herausforderungen beim Thema ESG sind.

mehr ...

Berater

DISQ: Die besten Kfz-Versicherer

Und es gibt erhebliche Preis-Leistungs-Unterschiede in der Kfz-Versicherung. Im Idealfall lassen sich bis zu 80 Prozent einsparen. Das zeigt das neue DISQ-Rating unter 27 Kfz-Versicherern, darunter 19 Filial- sowie acht Direktversicherer. Drei Einzeltarife erhielten ein „sehr gut“. Auf Platz eins kamen der Marktführer HUK-Coburg und  der Direktversicherer CosmosDirekt.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...