Swiss Re verdient zum Jahresstart weniger

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re ist trotz geringer Katastrophenschäden mit einem Gewinnrückgang ins Jahr gestartet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 1,2 Milliarden US-Dollar (1,1 Mrd Euro) und damit fast 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag in Zürich mitteilte.

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Ihre Prämieneinnahmen konnte die Swiss Re um fünf Prozent auf gut 7,9 Milliarden Dollar steigern.

Allerdings hatten Analysten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Bis auf die neu formierte Sparte Life Capital, die Lebens- und Krankenversicherungsbestände verwaltet, warfen alle Geschäftsbereiche weniger Profit ab. Auch Weltmarktführer Munich Re hat für das erste Quartal einen merklichen Gewinnrückgang angekündigt.

Rückschlag bei Schaden-Kosten-Quote

Ihre Prämieneinnahmen konnte die Swiss Re hingegen steigern. Sie wuchsen um fünf Prozent auf gut 7,9 Milliarden Dollar. In der Schaden- und Unfall-Rückversicherung – der größten Sparte, kämpft das Unternehmen wie andere Rückversicherer mit einem anhaltenden Preisverfall. Dieser habe sich bei der jüngsten Vertragserneuerung im April aber verlangsamt, hieß es.

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Die Prämieneinnahmen reichten in dem Geschäftsbereich weiterhin locker aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich jedoch deutlich von 84,3 auf 93,3 Prozent. (dpa-AFX)

Foto: Swiss Re

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