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30. Mai 2017, 14:28
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Aktives Altern vom Einkommen abhängig

Menschen im höheren Alter sind heute viel aktiver als frühere Generationen. Doch das aktive Altern hängt stark vom Einkommen ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

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Laut DIA ermöglicht das größere Einkommen Verhaltensformen des aktiven Alterns überhaupt erst, weil die vorhandenden Finanzmittel vorhanden sind.

Demnach ist Lebenskonzept des aktiven Alterns bei Personen mit höherem Einkommen deutlich weiter verbreitet als bei solchen mit einem niedrigen Einkommen. In der Gruppe der besonders Aktiven beträgt das durchschnittliche Nettoäquivalenzeinkommen im Monat mit 2.923 Euro fast doppelt so viel wie bei den wenig Aktiven.

Laut Studie ist auch der Mittelwert der privaten Konsumausgaben der Haushalte pro Quartal in der Gruppe der besonders aktiven Älteren fast doppelt so hoch wie der Wert in der Gruppe der wenig aktiven Älteren.

Unterschiedliche Lebensphilosophien

Die stärkere Fokussierung der einkommensstärksten Gruppe auf das aktive Altern lässt nach Einschätzung des DIA zwei Schlussfolgerungen zu: Zum einen könne mit dem Einkommensstatus eine andere Lebensphilosophie einhergehen. Zum anderen ermögliche das größere Einkommen Verhaltensformen des aktiven Alterns überhaupt erst, weil die erforderlichen Finanzmittel vorhanden seien. (kb)

Foto: Shutterstock

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