29. November 2017, 10:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DVAG rät zur richtigen Versicherung im Ehrenamt

Immer mehr Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig – aktuell etwa 31 Millionen. Doch viele Helfer vergessen dabei ihre eigene Absicherung. Die Experten der DVAG raten daher allen Ehrenamtlern, ihren Versicherungsschutz zu überprüfen und gegebenenfalls aufzustocken. Denn der gesetzliche Schutz ist nicht immer gegeben.

Helping-Hands in DVAG rät zur richtigen Versicherung im Ehrenamt

Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, benötigen eine spezielle Absicherung.

Sportvereine, Kirchengemeinden oder soziale Initiativen – ehrenamtliche Tätigkeiten werden immer beliebter. Mehr als 40 Prozent der Deutschen über 14 Jahre engagieren sich derzeit freiwillig, so das Ergebnis des letzten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Doch was passiert bei einem Unfall oder wenn man selbst einen Schaden verursacht?

Helfer sollten ihren eigenen Schutz nicht vergessen – insbesondere, wenn die eigene ehrenamtliche Tätigkeit nicht versichert ist. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) empfehlen deshalb allen Ehrenamtlern, ihren Versicherungsstatus zu überprüfen und gegebenenfalls aufzustocken. Oft ist es sinnvoll, eine private Unfall- und eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Wer ist gesetzlich unfallversichert?

So vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann, so unterschiedlich ist auch der Versicherungsschutz geregelt. Nur wer sich unentgeltlich in Rettungsunternehmen oder Wohlfahrtsunternehmen sowie bei Kommunen, im Bildungswesen, bei Kirchen oder in gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten wie etwa das Freiwillige Soziale Jahr engagiert, ist in der Regel automatisch gesetzlich unfallversichert. “Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten sich Ehrenamtler in jedem Fall erkundigen, ob ihre Tätigkeit versichert ist – gesetzlich oder über private Gruppenverträge des Trägers”, mahnen die DVAG-Experten.

Seite zwei: Im privaten Engagement kein gesetzlicher Unfallschutz

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

80 Prozent: Leistungsquote in der BU gestiegen

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neue Leistungsquotenstatistik in der Berufsunfähigkeitsversicherung veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr verkürzte sich die Bearbeitungszeit von 110 auf 106 Tage. Insgesamt wurden 80 Prozent aller Anträge bewilligt, nach 79 Prozent ein Jahr zuvor.

mehr ...

Immobilien

Verlängertes Baukindergeld ist eines der bekanntesten Fördermittel

Zwei Jahre nach Einführung zeigt eine aktuelle Studie: Das Baukindergeld gehört zu den bekanntesten Fördermitteln in Deutschland. Laut einer repräsentativen Erhebung von Statista im Auftrag der Interhyp AG kennen 59 Prozent der Deutschen das Baukindergeld, für das der Förderzeitraum gerade um drei Monate bis Ende März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie verlängert wurde.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Versicherer auf Kurs?

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Was die größten Herausforderungen beim Thema ESG sind.

mehr ...

Berater

Finanzstark ins digitale Zeitalter

Home-Office, Online-Handel, E-Business – nur einige Begriffe, die für den fundamentalen Wandel in der Unternehmenslandschaft stehen. Ein Wandel, der zwar schon vor Corona begann, aber durch die Pandemie eine neue Dynamik erreicht hat. Gastbeitrag von Dirk Oliver Haller, DFT Deutsche Finetrading 

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...