8. August 2017, 14:12
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Hamburg will gesetzliche Krankenversicherung für Beamte öffnen

Junge Beamte, Berufseinsteiger und Umsteiger aus der Privatwirtschaft sollen sich in Hamburg künftig ohne finanzielle Nachteile gesetzlich krankenversichern können. Sie sollen wie andere Arbeitnehmer die Hälfte ihrer Beiträge erstattet bekommen.

Shutterstock 568981942 in Hamburg will gesetzliche Krankenversicherung für Beamte öffnen

In Hamburg sollen jetzt zunächst Verbände und Gewerkschaften angehört werden.

Der Senat will Verbände und Gewerkschaften anhören und dann ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen, teilte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag in Hamburg mit.

Bisher Beihilfe und PKV

Bislang erhalten Beamte über die Beihilfe einen Teil ihrer Krankheitskosten erstattet und müssen den Rest über eine private Krankenversicherung abdecken. Das kann vor allem für Familien mit Kindern und für chronisch Kranke deutlich teurer sein. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Ein interessanter Vorstoß und sicher eine deutlich bessere Idee als die Bürgerversicherung. (Echte) Wahlfreiheit ist immer gut. Tatsächlich sind es vor allem die nicht berufstätigen geschiedenen Ehepartner von Beamten, die nach der Scheidung dann nicht mehr in die GKV kommen und mit den PKV-Beiträgen oft überfordert sind. Aber es gubt auch einen großen Haken: Da für junge Beamte die PKV bisher nahezu alternativlos war (also weit über 90 % sich dort versichern), hat die PKV eine Öffnungsklausel eingeführt und nimmt selbst Schwerkranke Erstverbeamtete mit höchstens 30 % Risikozuschlag. Dieses Entgegenkommen ist versicherungsmathematisch nur dann vertretbar, wenn nahezu die gesamte Gruppe sich versichert und sich somit eine Risikomischung auf etwa dem Niveau ergibt, das im Rest der Bevölkerung von der GKV erreicht wird. Je mehr jedoch die Kunden wählen können, desto mehr muss man dies auch dem Risikoträger, also der PKV, zugestehen.

    Kommentar von KV-Coach Christoph Lampe — 9. August 2017 @ 06:47

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