Kfz-Policen: „Google wird wieder einen Anlauf nehmen“

Auch die Software- und Mobilfunkunternehmen haben enormes Interesse am Datentracking von Autofahrern und mischen bereits heute ordentlich mit.

Kürzlich hat Vodafone auf der CeBIT in Hannover eine Kooperation mit dem Startup ThinxNet verkündet. Es will mit einer App die Auto-Jahrgänge, die noch nicht zu den Connected Cars (also mit Internet und WLAN ausgestattet) gehören, mittels einer App ins Internet hieven.

An ausgewählten Tankstellen soll die App den Gang zur Kasse ersparen und als automatische Bezahloption fungieren. Über die App kann sich der Fahrer zudem Live-Fahrzeuginformationen anzeigen lassen oder ein elektronisches Fahrtenbuch führen.

Neue Produktansätze und alternative Vertriebskanäle

Vodafone arbeitet bei diesem Projekt auch mit den Versicherern HDI und SV-SparkassenVersicherung zusammen. Im Falle eines Unfalles soll das System automatisch einen Notruf absenden. Ob beide Versicherer den App-Anwendern spezielle Tarife anbieten werden, ist noch nicht sicher.

Sicher ist aber, dass sich – wie bereits eingangs geschrieben – die Automobilwelt und damit auch der Kfz-Versicherungsmarkt gravierend verändert.

Für den zukünftigen Erfolg ist es daher zwingend notwendig, das bisherige Geschäftsmodell und die klassischen Produkte den neuen Gegebenheiten anzupassen. Es bieten sich zahlreiche neue Produktansätze sowie Chancen für die Zusammenarbeit mit alternativen Vertriebskanälen und Anbietern.

Autor Christoph Dittrich ist Geschäftsführer der softfair GmbH.

Foto: Softfair / Shutterstock

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