27. Juli 2017, 10:12
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Rente: “Man kann den Lücken privat gar nicht hinterhersparen”

Die Rentenhöhe sollte nach Worten der Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung, Annelie Buntenbach, auf heutigem Niveau stabilisiert und langfristig wieder auf 50 Prozent angehoben werden.

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Annelie Buntenbach: “Warum können die Arbeitgeber nicht einen ähnlichen Beitrag übernehmen und alles geht in die Stärkung der gesetzliche Rente?”

Zur Finanzierung verlangte das Mitglied des DGB-Bundesvorstands im Interview mit der “Rheinischen Post” unter anderem einen stärkeren Beitrag der Arbeitgeber. “Heute muss der Arbeitnehmer zusätzlich zu seinem gesetzlichen Rentenbeitrag vier Prozent privat vorsorgen.”

Inzwischen sei klar, dass man den Lücken privat gar nicht hinterhersparen könne, die in der gesetzlichen Rente gerissen worden seien – und über den Kapitalmarkt sei das viel riskanter und teurer, sagte die DGB-Sozialexpertin.

“Bundeszuschuss erhöhen”

“Warum können die Arbeitgeber nicht einen ähnlichen Beitrag übernehmen und alles geht in die Stärkung der gesetzliche Rente?” Zudem könne und müsse man auch den Bundeszuschuss erhöhen. (dpa-AFX)

Foto: DGB/Simone M. Neumann

1 Kommentar

  1. Wie Frau Buntenbach 50%, bei 30% der Neueinstellungen mit Mindestlohn, weniger zukünftigen Einzahlern und einem Staat der aktuell schon mit 1 Billion Euro Rücklage für die Beamten im Rückstand ist, schaffen will, Kann Sie wohl nur als leitende Beamtin ohne Haftung locker behaupten. Wieder mal ein Beitrag der wohl verhindert das viele sich selbst zusätzlich absichern zu Lasten folgender Generationen.Ganz, ganz tief mit dem Kopf im Sand und raus mit der Pressemeldung. Natürlich kann man auch so einen Arbeitsnachweis erbringen, ginge allerdings in der freien Wirtschaft, mit Haftung, deutlich schlechter.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 28. Juli 2017 @ 09:31

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