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7. Juni 2017, 14:05
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Stillstand bei der Riester-Rente

Die Zahl der so genannten Riester-Renten zur privaten Altersvorsorge stagniert weiter oder ist sogar etwas rückläufig. Im ersten Quartal des Jahres 2017 gab es 16,51 Millionen Verträge, Ende 2016 waren es noch 16,54 Millionen. Das geht aus einer Statistik des Bundessozialministeriums hervor, die jetzt veröffentlicht wurde.

IMG 9981 in Stillstand bei der Riester-Rente

Bundessozialministerin Andrea Nahles hat sich für ein standardisiertes Riester-Produkt ausgesprochen.

2013 hatte der Bestand, bereinigt um stornierte Verträge, die 16-Millionen-Marke erreicht, 2014 waren es 16,29 Millionen, 2015 dann 16,49. Die Zahl der Verträge, bei denen die Beitragszahlungen ausgesetzt wurden, wird den Angaben zufolge auf ein Fünftel geschätzt.

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte sich im Februar für ein standardisiertes Riester-Produkt ausgesprochen. Dies könne helfen, das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu stärken und die Stagnation im Absatz zu beheben. “Von selbst wird das aber nicht passieren”, sagte sie.

“Politischer Shitstorm”

Ein Standardprodukt sei aus ihrer Sicht der vernünftigste Vorschlag, sie zeigte sich aber auch offen für andere Ideen aus der Branche. “Ansonsten wird der politische Shitstorm, den die Riester-Rente erfahren hat, nicht nachlassen”, erwartet Nahles. (dpa-AFX/kb)

Foto: MCC

3 Kommentare

  1. Keine Ahnung ist auch Ahnung. Allerdings sollten Sie sich informieren sonst sind Ihre Kunden wirklich arm dran. Alles falsch was Sie Schreiben! Geben Sie mir die Adressen Ihrer Kunden, die würden Augen machen wenn sie mal korrekt informiert werden.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 8. Juni 2017 @ 10:34

  2. Der vorherige Kommentar ist weitgehd richtig und zu bestätigen. Ein Riester-basching ist abolut ungerecht.
    Die Riester-Rente ist im Kern gut.
    Was nciht gut ist und deshalb gehne die Zahlen mit Recht zurücK.
    1. Ein Großteil von Versicherungsmitarbeitern oder Vertretern oder 34d-Inhabern trauen sich nicht merh die
    Reister-Rente anzubieten weil die Ergebnisse bei den
    Versicherern auf Grund der Zinssituation ausgesprochen
    schlecht sidn und sich laufend verschlechtern. Das sieht man an der Zahl der Versicherungsabshlüsse als auch an
    der Zahl der Banksparpläne. Dass im Verwaltungstechnischen Beereich einige zu verbessern ist liegt am Gesetzgeber. Fondsspraläne sind die abolut aktuell sicherste Lösung aber da sind die 34dler ausgechlossen und deshalb wir dei breite Masse der Kunden mit den Angeboten ja gar nicht konfrontiert. Politik und Presse machen hier einen schlechten Job indem sie a) eventuell das System verteufeln odeer nicht über die guten Riester-Wege und
    deren Anbieter berichten. Muss man etwas mehr tun.
    34fler mit dem richtigen Produkt sind derzeit die Lösung.

    Kommentar von Günthe Maier — 8. Juni 2017 @ 10:25

  3. Wenn Politiker und die Öffentlichkeit endlich mal zur Kenntnis nimmt, dass die Anrechnung auf die Grundsicherung, erst nachträglich eingefügt, viele (bis 50%) von der Riesterrente abhält sind die erreichten Zahlen hervorragend.Dazu kommt eine extreme Bürokratie, von den Politikern und Beamten zu verantworten, die eine gute Einrichtung kompliziert erscheinen lassen. Selbständige und Freiberufler dürfen generell, wie Hausfrauen, nicht in die Riesterrente. Realistisch gesehen sind es Erfolgszahlen die durch den großen Einsatz aller Vermittler zustande gekommen sind. Allerdings wurden vor allem von kundigen Vermittlern auch die Förderanträge mit ausgefüllt. Im Bankenbereich eher nicht. Ein Shitstorm, ausgelöst vor allem durch Mantramäßig wiederholtes Bashing des Verbraucherschutzes und den Medien, die diese Statements ohne jede Prüfung übernehmen ist vollkommen unnötig, wenn man alle Fakten berücksichtigt und beruht ausschliesslich auf Falschdarstellungen. Allerdings, wegen der Vielfalt der Produkte, sollte sich jeder von Maklern, die immer fast den gesamten Markt abbilden und dem Kunden sogar mit voller Haftung das beste Angebot anbieten, beraten lassen. Merke: Wenn tausendmal Falschmeldungen publiziert werden, ist es jedesmal eine Falschmeldung! So hat der Verbraucherschutz bis ca. 2013 immer von Riester abgeraten, danach wurde es wieder empfohlen. Zum Schaden vieler Personen die schlicht im Alter unterversorgt sind. Der Staat wird definitiv diese Lücke, aus vielerlei Gründen-unter anderem weil aktuell schon 1 Billion Euro an Rückstellungen für die Beamtenvorsorge fehlen, nicht schliessen können.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 8. Juni 2017 @ 07:26

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