Umfrage: Viele Zweifel in Sachen Rente

Die private Altersvorsorge ist Frauen deutlich wichtiger als Männern. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der R+V Versicherung hervor. Bei den finanziellen Aussichten für den Ruhestand sind die Deutschen skeptisch – und zwar Männer wie Frauen fast unisono.

59 Prozent der Bundesbürger zwischen 18 und 65 erwarten, sich im Rentenalter weniger leisten zu können als heute.
59 Prozent der Bundesbürger zwischen 18 und 65 erwarten, sich im Rentenalter weniger leisten zu können als heute.

Befragt wurden mehr als 2.000 Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren. 44 Prozent der Frauen halten demnach eine eigene Vorsorge, beispielsweise mit Riester oder einer privaten Rentenversicherung, für äußerst wichtig oder sehr wichtig, gegenüber 33 Prozent der Männer. Weitere 28 Prozent der Frauen halten private Altersvorsorge immerhin für wichtig (Männer: 31 Prozent).

59 Prozent der Bundesbürger zwischen 18 und 65 erwarten, sich im Rentenalter weniger leisten zu können als heute. So weiterzuleben wie bisher hofft immerhin gut ein Drittel (34 Prozent), während lediglich knapp drei Prozent erwarten, sich dann sogar mehr leisten zu können als heute.

Pessimismus zwischen 40 und 49

Am pessimistischsten ist laut Umfrage die Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren: Bei ihr glauben fast zwei Drittel, sich mit der gesetzlichen Rente weniger leisten zu können als heute. Diese „Generation Mitte“ ist zugleich diejenige, für die die private Vorsorge die größte Bedeutung hat: Mehr als 40 Prozent der 40- bis 49-jährigen Frauen und Männer halten sie für äußerst wichtig oder sehr wichtig. (kb)

Foto: Shutterstock

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