Versicherungsblogs: Schlummerndes Potenzial

Doch zumindest im Versicherungs- und Finanzbereich macht es sich offenbar gut, Transparenz zu zeigen und aktuelle Bezüge herzustellen, zu personalisieren, aktuell zu sein und räumliche Nähe herzustellen. Die Blogosphäre nutzt ihren Vorteil, dass alle Inhalte online und damit sehr gut messbar sind. Jeder, der eine Seite betreibt, kann sehr leicht herausfinden, wer wann woher gekommen ist.

Keine Redaktion, kein Blogger verzichtet bei der Auswertung seiner Inhalte darauf, seine Zugriffszahlen zu kontrollieren. Und wer schon mal SEO-Zahlen auswertet, sieht auch, dass der Blog ein sehr guter Freund der Suchmaschine ist. Sprich: Wer bloggt, klettert im Ranking schneller nach oben als die, die es nicht tun. Das ist vor allem für kleine Unternehmen relevant – große Versicherungsmarken spüren diesen Effekt weniger stark.

Neben den eher formalen Erfolgsfaktoren beschreibt die Studie zu Versicherungsblogs auch, wie es um die fachliche Qualität der Onlineangebote bestellt ist. Eine unabhängige Fachjury hat sich die Top 5 in den drei Kategorien Corporate, Non-Corporate und Fachblog angesehen und die Texte hinsichtlich ihrer Substanz unter die Lupe genommen. Wer die Studie genau anschaut, sieht: Form und Inhalt sind nicht immer gleich gut.

Gute Inhalte kommen nicht von ungefähr

Ein etwas altbackenes Design kann trotzdem exzellente Inhalte transportieren. Und hohe Interaktionsraten stehen nicht unbedingt für gnadenlos guten Content. Im Urteil über den Gewinner im Bereich Corporate heißt es über den Blog der R+V:

„Besonders positiv schlagen die überdurchschnittlich hohe Interaktion mit den Nutzern sowie die starke Sichtbarkeit und der hohe Vernetzungsgrad des Blogs zu Buche. Die Verbraucher bemängeln zwar das altbackene Design, das auch bei den Experten häufig nicht gut ankommt, aber die Funktionalität des Blogs sowie seine Anwenderfreundlichkeit gleichen dies mehr als aus. Gemeinsam mit der hohen fachlichen Qualität der Beiträge erklärt dies, warum der Unternehmensblog der R+V der diesjährige Gewinner unter den Corporate Blogs ist.“

Auch die anderen Gewinnerblogs von Makler Sven Hennig und von Blau direkt haben bei der Fachjury mit sehr gutem Inhalt gepunktet. Fachlich gute Inhalte kommen nicht von ungefähr. Einer der Redakteure, der bei der R+V für den Blog zuständig ist, sagt, dass der Erfolg das Ergebnis von jahrelanger Arbeit ist. Seit 2010 schon arbeite die Redaktion an der Entwicklung von Beiträgen, beobachte ihre Leser und optimiere die Inhalte kontinuierlich.

Seite drei: Social Media müssen miteinander verzahnt werden

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