Bundestag verabschiedet Rentenpaket

Der Bundestag hat das milliardenschwere Rentenpaket der Bundesregierung verabschiedet. 362 von 644 Abgeordneten, die ihr Votum abgegeben haben, stimmten am Donnerstag für das Paket, 222 votierten dagegen, 60 enthielten sich.

Um Steuererhöhungen zu vermeiden, wird in der Union nun über Anreize für ein Arbeiten über 67 Jahre hinaus nachgedacht.

Unter anderem soll das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente, also das Verhältnis der Renten zu den Löhnen, bis 2025 bei mindestens 48 Prozent festgeschrieben werden.

Der Beitragssatz soll bis dahin die 20-Prozent-Marke nicht überschreiten. Eingeführt werden soll eine Erweiterung der Mütterrente. Verbesserungen sind auch bei der Erwerbsminderungsrente geplant.

Mehr Anreize für längeres Arbeiten?

Um Steuererhöhungen zur Finanzierung der Rente zu vermeiden, wird in der Union über neue Anreize für ein Arbeiten über 67 Jahre hinaus nachgedacht.

„Wir lehnen Steuererhöhungen zur Rentenfinanzierung strikt ab“, sagte der stellvertretende Unionsfraktionschef Hermann Gröhe der „Rheinischen Post“ am Donnerstag.

„Aber es wird künftig einen Maßnahmen-Mix geben müssen, um die gesetzliche Rente dauerhaft über 2025 hinaus zu stabilisieren.“ Die Anreize sollen den Angaben zufolge von 2030 an greifen.

Seite zwei: „Es darf keine Denkverbote geben“

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