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30. April 2018, 16:21
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Deutsche Familienversicherung: Vollständig digital und erfolgreich

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) hat ihre Transformation vollzogen. Elf Jahre nach Vertriebsaufnahme hat sich das Unternehmen vom von einem analogen Versicherungs-Start-Up zu einem volldigitalen Versicherer gewandelt, der seine kompletten Prozesse digitalisiert hat und mit der Implementierung künstlicher Intelligenz in die Schaden- und Leistungsregulierung neue Maßstäbe setzt. Mittlerweile läuft der gesamte Prozess vom Antrag über die Policierung bis hin zum Bezahlen komplett digital.

Knoll in Deutsche Familienversicherung: Vollständig digital und erfolgreich

Dr. Stefan Knoll, Vorstand und Gründer der Deutschen Familienversicherung hat sein Unternehmen zu einem erfolgreichen digitalen Versicherer mit nun 500.000 Kunden umgebaut.

 

Darüber habe man sich mit der Entwicklung von innovativen, flexibel auf das individuelle Kundenbedürfnis anpassbaren Versicherungsprodukten in einem hart umkämpften Markt durchgesetzt, teilte die DFV. Im vergangenen Geschäftsjahr 2017 konnte das Insurtech über 50.400 Neukunden hinzugewinnen. Mittlerweile betreuen die 100 Mitarbeiter rund 500.000 Kunden. Den Versicherungsbeitrag beziffert die DFV auf 72 Millionen Euro. Dr. Stefan M. Knoll, Gründer, Inhaber und Vorsitzender des Vorstandes zeigt sich überzeugt, dass die Deutsche Familienversicherung als Insurtech und digitales Versicherungsunternehmen bis zum Ende des Jahres 2019 die Kundenzahl auf rund eine Millionen verdoppeln könne.

Digitale Sprachassistenten – GoogleHome, Amazon Echo & DFV-ChatBot

Das Insurtech stellt seinen Kunden mittlerweile eine Produktberatung über digitale Sprachassistenten zur Verfügung. Als erste Versicherungsgesellschaft Deutschlands bietet die Deutsche Familienversicherung nicht nur die Beratung über einen eigenen Alexa Skill, sondern geht den Weg der digitalen Sprachassistenten konsequent weiter und ermöglicht ebenfalls als erster Versicherer die Versicherungsberatung über einen eigenen Action bei Google Home.

Knoll zeigt sich davon überzeugt, dass der Versicherungsabschluss der Zukunft weitgehend über digitale Sprachassistenten erfolgen wird. 
Zur digitalen Produktberatung wurde ein Action/Skill programmiert der einen Beratungsdialog durchführt und über eine API-Schnittstelle auf den aktuariellen Rechenkern zugreift. Der Skill wertet die Fragen aus und gibt die jeweiligen Produktinhalte inklusive der Monatsbeiträge in Echtzeit sprachgesteuert aus. Zusätzlich kann der Kunde sich auch über den DFV-ChatBot über alle Produktdetails informieren und vertragliche Details oder Änderungen an diesen erfragen bzw. durchführen. 
Gleichwohl können Kunden etwa in der Pflegeversicherung nach wie vor mit Beratern telefonisch Kontakt aufnehmen, stellte Lutz Kiesewetter, Leiter Unternehmenskommunikation und Marketing, gegenüber Cash.-Online klar.

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie hat das Frankfurter Insurtech auch seine Versicherungsprodukte stark vereinfacht, in vier Produktfamilien zusammengefasst und so beispielsweise die 16er-Matrix Krankenzusatzversicherung entwickelt. Hier müsse der Kunde einfach das Alter eingeben und 16 Preise für 16 Versicherungen erhalten. Während Kunden bei anderen Anbietern nach der Produktauswahl noch langwierige Abschlussstrecken ertragen müssten, habe die Deutsche Familienversicherung auch diesen Bereich radikal vereinfacht. Dank Amazon- oder PayPal-Login sei die Eingabe der Daten erheblich verkürzt worden. Darüber hinaus hatten Kunden neben konventionellen Bezahlmethoden auch Amazon-Pay oder PayPal-Nutzen. Für Mitte Mai sei die Einführung von GooglePay geplant.

Digitaler Kundenservice

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie hat das Unternehmen auch ein Kundenportal sowie eine App entwickelt. Dort hätten Kunden Einblick auf ihre Verträge und könnten diese zudem voll verwalten. Eine Besonderheit stelle die situative Anpassung des DFV-UnfallSchutzes dar. Auch bei der Kostenerstattung hat die Deutsche Familienversicherung komplett auf Dunkelverarbeitung umgestellt. Reicht ein Kunde eine Rechnung ein, ermittelt künstliche Intelligenz, um welche Dokumentenart es sich handelt und ordnet die Rechnung einer Leistung zu. Als nächstes wird geprüft, ob der Schaden oder die ärztliche Leistung über den abgeschlossenen Vertrag abgedeckt ist. Bei ärztlichen Rechnungen oder Berichten lese die künstliche Intelligenz zudem sogenannte ICD Codes aus. „Nachdem der Code ausgelesen und mit den Versicherungsbedingungen abgeglichen wurde, erfolgt die Regulierung innerhalb von 48 Stunden und das Geld ist überwiesen. All das funktioniert dank der umfassenden und einzigartigen Digitalisierung vollständig automatisiert und verzögerungsfrei“, so Stefan M. Knoll abschließend.
 (dr)

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