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26. September 2018, 15:30
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GKV: Künftig kürzer in der Warteschleife

Mehr Sprechstunden, neue Vermittlungsangebote, extra Anreize für Mediziner: Kassenpatienten in Deutschland sollen künftig schneller an Arzttermine kommen.

 

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Schneller zum Termin. Gesetzlich versicherte sollen künftig deutlich kürzer in der Warteschleife stehen.

 

Darauf zielt ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), den das Kabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. So sollen Praxisärzte mindestens 25 statt 20 Stunden für gesetzlich Versicherte anbieten müssen. Die bisher nach Ländern unterschiedlichen Telefon-Servicestellen für Termine sollen bundesweit zu Rund-um-die-Uhr-Angeboten ausgebaut werden.

Ärzte sollen Zuschläge bekommen, wenn sie neue Patienten aufnehmen oder auf dem Land arbeiten. Die Verbraucherzentralen begrüßten die Pläne, fordern aber weitere Schritte. Von Ärztevertretern kam Kritik.

Jens Spahn: “Gesetzlich Versicherte warten zu oft zu lange auf Arzttermine. Das wollen wir ändern. Und zwar zusammen mit den Ärzten.” Daher sollen Mediziner besser vergütet werden, die bei der Verbesserung der Versorgung helfen. “Dann lohnt es sich für Ärzte auch, Patienten zeitnah einen Termin zu geben.”

 

Seite 2: Ausbau von Terminservicestellen

 

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2 Kommentare

  1. Natürlich ist die Initiative zu begrüßen. Dennoch sollte man hier nicht vergessen, dass hier im wahrsten Sinne des Wortes Politik gemacht wird. Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht so schlecht, wie sie allzu häufig, gerade wenn es um Wahlen geht, gemacht wird. Und der Hinweis von Kommentator Jan Lanc ist nicht für jeden eine Lösung. Denn die PKV soll auch bezahlt werden. Und im Vergleich zur GKV kann diese gerade im Alter zu einem echten Kostenfaktor werden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn zahlreiche Mitglieder der privaten Krankenversicherung im späteren Verlauf den Wechsel in die GKV versuchen. Ich denke die Zusatzversicherung kann hierbei schon eher helfen.

    Kommentar von Andreas Schulz — 30. September 2018 @ 06:28

  2. Wer kann sollte sich privat versichern, das ist der kürzeste Weg zum Facharzt.

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 28. September 2018 @ 09:08

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