Krankenkassen: Spahn drängt auf Entlastungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich angesichts weiter wachsender Finanzpolster der gesetzlichen Krankenkassen für Entlastungen der Beitragszahler ausgesprochen.

Die Krankenkassen haben aktuell etwa das Vierfache der Mindestreserven angehäuft. Zu viel, sagt Bundesgesundheitsminister Spahn.

„Für das kommende Jahr sollten die Kassen alle Spielräume konsequent nutzen, um ihre Zusatzbeiträge zu senken“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch.

Bis Ende September sind die Rücklagen laut Ministerium weiter auf 21 Milliarden Euro gestiegen, nachdem es Ende Juni erstmals mehr als 20 Milliarden Euro gewesen waren.

Krankenkassen horten Geld

Spahn sagte der „Bild“-Zeitung am Mittwoch: „Die Krankenkassen horten weiter das Geld der Beitragszahler. Sie haben inzwischen das Vierfache der Mindestreserven auf der hohen Kante. Das ist einfach zu viel.“

Nach den ersten neun Monaten dieses Jahres kamen die gesetzlichen Kassen insgesamt auf einen Überschuss von 1,86 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr zeichnet sich demnach ein Plus von rund 2,5 Milliarden Euro ab – nach 3,5 Milliarden Euro 2017.

Seite zwei: Entlastungen im kommenden Jahr

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