1. Februar 2018, 09:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mediziner wollen mehr digitale Anwendungen

Ärzte sehen einen dringenden Handlungsbedarf bei digitalen Lösungen im Gesundheitssektor. Wie aus einer Studie im Auftrag der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit hervorgeht, nennen rund 80 Prozent der Befragten beispielsweise Videosprechstunden und Online-Coachings als nützliche Ansätze. Vor allem junge Ärzte sind demnach digitalen Lösungen gegenüber offen.

Shutterstock 519463747 in Mediziner wollen mehr digitale Anwendungen

Drei Viertel der Studienteilnehmer sehen in digitalen Lösungen Vorteile, die über den Patientennutzen hinausgehen.

Allerdings seien E-Health-Anwendungen bei Medizinern in unterschiedlichem Maße bekannt, so der DAK-Digitalisierungsreport 2018, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Während demnach vier von fünf Ärzten Video-Sprechstunden kennen, hat von der digitalen Patientenakte bislang nur jeder Zweite gehört.

Ein Austausch zwischen Arzt und Patient per Videokonferenz sei derzeit jedoch nur eingeschränkt möglich. Denn das geltende Fernbehandlungsverbot sieht vor, dass ein Arzt einen Patienten persönlich untersucht haben muss, bevor er Telemedizin einsetzen darf. Das Bundesgesundheitsministerium habe jedoch inzwischen angekündigt, das Gesetz auf den Prüfstand zu stellen, so die DAK. Andere Länder Europas seien im Bereich E-Health bereits viel weiter als Deutschland. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, hieß es bei der DAK.

Zeitersparnis für die Praxis

Drei Viertel der Studienteilnehmer sehen in digitalen Lösungen Vorteile, die über den Patientennutzen hinausgehen, etwa in Zeitersparnis für ihre Praxis, so die DAK. 85 Prozent seien sicher, dass sich neue medizinische Erkenntnisse schneller verbreiten ließen. Und an die 90 Prozent könnten sich vorstellen, dass wissenschaftliche Studien mit digitalen Methoden schneller durchgeführt werden könnten. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Risikolebensversicherung: Raucher zahlen ordentlich drauf

Wer einen Baukredit abzahlt oder Alleinverdiener der Familie ist, für den kann eine Risikolebensversicherung sinnvoll sein. Die Versicherung zahlt im Todesfall eine festgelegte Summe an die Hinterbliebenen. Finanztip hat die Preise für 30 Musterkunden für verschiedene Laufzeiten, Berufe und Hobbys abgefragt. Für eine Versicherungssumme von 200.000 Euro über 20 Jahre lagen die Beiträge meist zwischen 100 bis 400 Euro im Jahr – in einigen Fällen verlangten Anbieter aber mehr als 1.000 Euro. 

mehr ...

Immobilien

„Die traditionelle Innenstadt wird niemals sterben“

Die Hamburger Innenstadt benötigt dringend eine Reurbanisierung, da die Innenstadt an Attraktivität zum Wohnen verloren habe. Vier Schlüssel dienen zum Erfolg der Maßnahmen: Mehr Wohnen, Hotel, Gastronomie und Entertainment. Ein Kommentar von Richard Winter, Niederlassungsleiter von JLL Hamburg.

mehr ...

Investmentfonds

„Das Unternehmen ist das entscheidende Investment“

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint beinahe täglich größere Kreise zu ziehen und Anleger immer stärker zu verunsichern. Cash. sprach mit Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, wie sich Anleger jetzt verhalten sollen und welcher Ausgang des Konflikts realistisch ist.

mehr ...

Berater

Pflegekosten: Nur jeder Zweite wäre bereit, Einkommen und Rücklagen zur Finanzierung einzusetzen

Zwei Drittel aller Deutschen unterschätzen den Anteil, den man für professionelle Pflege aus eigener Tasche bezahlen muss, so eine repräsentative Umfrage. Knapp jeder Zweite meint, dass die gesetzliche Pflegeversicherung alle Kosten trägt – ein fataler Irrtum.

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

Gesetzlicher Unfallschutz greift auch bei Probearbeit

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt auch an Probearbeitstagen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel von Dienstag hervor.

mehr ...