23. Mai 2018, 15:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Transparenz statt Rätselraten – neues Tool vom GDV zeigt Rentenlücken

Wir leben länger, die medizinische Versorgung wird besser. Doch reichen gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Absicherung für einen sorgenfreien Lebensabend? Und wie groß wird die finanzielle Lücke im Alter sein?

Shutterstock 661055170 in Transparenz statt Rätselraten – neues Tool vom GDV zeigt Rentenlücken

Wie hoch die Rente sein dürfte zeigt ein neuer Rentenrechner des GDV. Berater können das Tool auf ihrer Webseite integrieren.

Mit einem neuen Rentenrechner will der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) die Sensibilität erhöhen und für mehr Transparenz sorgen. Der Rentenrechner richtet sich aber nicht nur an Verbraucher.

Berater und Vermittler können nach Aussage des GDV das Online-Tool als digitale Anlaufstelle auf Ihrer Website integrieren und für Beratungsgespräche aktiv nutzen. Vorteil des Tools: Der Rentenrechner zeigt auf Blick, was im Ruhestand finanziell erwartet werden kann. Die nötigen Parameter hierfür sind das Geburtsjahr, das Nettoeinkommen und bereits erworbene private Rentenansprüche. Sie werden über einen Schieberegler eingeben. Nach wenigen Klicks zeigt der Rentenrechner konkret an, wie viel Geld man im Alter monatlich zur Verfügung haben wird – sei es aus der gesetzlichen, einer privaten oder betrieblichen Rente. Damit werde beim Kunden ein Bewusstsein über die finanzielle Situation im Rentenalter geschaffen, teilte der GDV mit.

Das Tool solle dazu ermutigen, den eigenen Ruhestand aktiv finanziell zu planen. „Wir wollen, dass sich die Menschen überhaupt mit der finanziellen Situation im Alter auseinandersetzen“, sagt Wolfgang Weiler, GDV-Präsident. „Für jedes neue Smartphone wird länger recherchiert und verglichen als für die Altersvorsorge“, so Weiler. Der Rentenrechner ist auf dem GDV-Verbraucherportal „Die Versicherer“ eingebunden und zudem auch optimiert für mobile Endgeräte. (dr) Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Verträge ruhen lassen – wo das jetzt geht

Ob Miete, Telefon, Strom, Kredite oder Versicherungen – durch das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung haben Privatpersonen und Kleinstunternehmen seit Anfang April die Möglichkeit, Verträge für eine kurze Zeit ruhen zu lassen. Bei welchen Verträgen das möglich und sinnvoll ist, welche Risiken aber auch mit einem Zahlungsaufschub verbunden sind, wissen die ARAG-Experten.

mehr ...

Immobilien

Corona-Krise drückt die Zinsen für Baukredite

Das Corona-Virus (Covid-19) hat die Welt in einen Ausnahmezustand versetzt. Vor allem wirtschaftlich ist es für viele Länder eine Belastungsprobe, darunter auch Deutschland. Freuen können sich jetzt aber Bauwillige, so Town & Country: Die Zinsen für Baukredite werden dank Corona-Krise auf ein historisches Tief gedrückt.

mehr ...

Berater

JDC Group AG gewinnt weitere Großkunden

Die Boehringer Ingelheim Secura Versicherungsvermittlungs GmbH (BI Secura) und die JDC-Group-Tochter Jung, DMS & Cie. haben einen exklusiven Kooperationsvertrag geschlossen.˜ Ebenso wird die InsureDirect24 Assekuranz GmbH, Generalagentur der Nürnberger Versicherung, die die Direktkunden der Nürnberger Versicherungsgruppe betreut, zukünftig die Abwicklung und Abrechnung der Verträge ihrer Kunden auf der Plattform-Technologie von JDC durchführen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Fondsbörse erwartet negative Corona-Folgen

Nach den Quartalszahlen ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Zweitmarkt AG hat nun auch die Fondsbörse Deutschland ihren März-Bericht veröffentlicht. Demnach war der Handel im abgelaufenen Monat insgesamt “robust”, der Ausblick für das zweite Quartal fällt indes “eher verhalten” aus.

mehr ...

Recht

Corona-Bonus – was Arbeitgeber beachten müssen

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Corona-Bonus bis zu 1.500 Euro zahlen. „Steuerfrei und sozialabgabenfrei ist der Bonus aber nur, wenn es sich um einen zusätzlichen Bonus handelt“, warnt Ecovis-Steuerberater Martin Fries in Aschaffenburg. Er erläutert, was Arbeitgeber beachten müssen, damit sie und ihre Mitarbeiter von der Steuerfreiheit profitieren.

mehr ...