Anzeige
19. Februar 2018, 09:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Unfallrate mit autonomen Fahrzeugen “inakzeptabel hoch”

Selbst fahrende Autos allein reichen nach Ansicht der Branche nicht aus, um für Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. “Die Unfallrate ist inakzeptabel hoch”, sagte der Technologiechef des Chipherstellers Qualcomm, Matthew Grob, der Deutschen Presse-Agentur. In den allermeisten Fällen handele es sich aber um menschliche Fehler.

99718626 in Unfallrate mit autonomen Fahrzeugen inakzeptabel hoch

Forscher der RWTH Aachen fahren im “Self Driving Lab” (Anwendungslabor für automatisierte Fahrfunktion) auf einer Teststrecke.

“Wir haben noch immer abgelenkte Fahrer, betrunkene Fahrer, Menschen sind müde oder gestresst”, so Grob. Und auch Fußgänger, die plötzlich über die Straße rennen, seien eine Gefahrenquelle für selbst fahrende Autos.

Grob forderte klare Vorgaben der Politik an Autobauer und Zulieferer. Dabei gehe es um den Einsatz von Technologien, damit Fahrzeuge verschiedener Hersteller, aber auch Fahrzeuge und Fußgänger miteinander kommunizieren können.

“Netzwerk-Effekt” nötig

“Hier ist die Rolle der Regulierungsbehörden zentral: Sie müssen ansagen, zu welchem Datum wie viel Prozent der autonom fahrenden Autos diese Technologie besitzen müssen.” Auf die gleiche Weise seien auch Sicherheitsgurte und Airbags verpflichtend für alle Hersteller eingeführt worden.

Grob sprach von einem “Netzwerk-Effekt”, der nötig sei. “Kein Hersteller ist motiviert, als einziger ein neues Element einzuführen, das ihn lediglich Geld kostet.” Das aber ändere sich, wenn alle Autobauer dazu verpflichtet seien – und hier müssten die Behörden eingreifen. “Man muss das Auto nicht neu designen. Wir ergänzen es nur um ein kleines Detail, das aber sehr wirkungsvoll ist.” (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Munich Re: Finanzvorstand Jörg Schneider übergibt an Christoph Jurecka

Nach mehr als 18 Jahren im Vorstand scheidet der bisherige Finanzvorstand der Munich Re,  Dr. Jörg Schneider, nach Vollendung des 60. Lebensjahres auf eigenen Wunsch am 31. Dezember aus dem Vorstand von Munich Re aus. Der Betriebswirt und promovierte Jurist ist der am längsten amtierende Chief Financial Officer (CFO) sowohl im deutschen Börsenindex Dax 30 als auch unter den großen europäischen Versicherungsunternehmen.

mehr ...

Immobilien

Kaufpreise bei Eigentumswohnungen ziehen weiter kräftig an

Seit Jahren kennen Immobilienpreise nur eine Richtung: Nach oben. Manch Beobachter fühlt sich an die “Preisblasen” erinnert, die vor zehn Jahren eine globale Finanzkrise auslösten.

mehr ...

Investmentfonds

Chancen im IT-Sektor

Die US-Wirtschaft wäre ohne den IT-Sektor bedeutungslos. Der Sektor hat den US-Aktienmarkt getrieben und macht mehr als ein Viertel des Marktes aus. Welche Gründe noch dafür sprechen, in Technologietitel aus den USA zu investieren: Gastbeitrag von Tine Choi, Danske Invest.

mehr ...

Berater

Roboadvisor in der Anlageberatung – Sie werden immer besser

Robo-Advisor von Fintech-Unternehmen oder Banken sollen die Anlageberatung beleben und Privatkunden eine komfortable Hilfe bei der Geldanlage bieten. Wie gut die digitalen Helfer sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das im Auftrag des Nachrichtensenders n-t 17 Robo-Advisor-Lösungen von 15 Anbietern unter die Lupe genommen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse warnt erneut vor “Lockangebot”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG entrüstet sich erneut über ein Angebot, wonach den Anlegern der Kauf ihrer Fondsanteile weit unter dem Zweitmarktkurs angeboten wird. In diesem Fall ist die Diskrepanz besonders groß.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...