Welche Regeln Versicherer für das autonome Fahren fordern

Die deutschen Versicherer fordern beim automatisierten Fahren eine klare Aufgabenteilung zwischen Mensch und Maschine. Vor allem die Frage, wem die Daten vernetzter Autos gehören, beantworten die Versicherer sehr eindeutig.

Autonomes Fahren ist nicht nur für die Automobilbranche, sondern auch die Versicherer eine Herausforderung.

„Für den Fahrer eines automatisierten Autos muss jederzeit erkennbar sein, was sein Auto leistet und in welchem Maß sich der Fahrer anderen Dingen widmen darf. Dafür brauchen wir verbindliche Standards – und zwar bevor die Systeme tatsächlich eingeführt werden“, sagte Wolfgang Weiler, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), auf einer Konferenz zum automatisierten und vernetzten Fahren in Berlin.

Während Assistenzsysteme den Fahrer unterstützen und idealerweise auch dafür sorgen, dass er aufmerksam bleibt, sollen automatisierte Autos zumindest zeitweise selbstständig lenken, bremsen und beschleunigen. Der Fahrer kann sich dann auf etwas anderes als den Verkehr konzentrieren. „Dafür müssen die automatisierten Systeme so ausgereift sein, dass der Fahrer nur noch selten eingreifen muss, er in solchen Fällen genug Zeit für eine Reaktion hat und das Auto auch ohne Hilfe des Fahrers sicher zum Stehen kommt“, so Weiler. Jedes automatisierte System müsse mindestens so sicher fahren wie ein Mensch.

Seite zwei: Autofahrer verursachen nur alle 2,5 Millionen Kilometer einen Unfall mit Verletzen

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