18. Juli 2019, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

280 Millionen Euro: So teuer sind Blitzschäden

Im Hitzejahr 2018 haben Blitzeinschläge für so hohe Schäden gesorgt wie zuletzt vor 15 Jahren: Die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer leisteten im vergangenen Jahr 280 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden.

Grafik-blitzschaeden-data in 280 Millionen Euro: So teuer sind Blitzschäden

Damit erhielten Versicherte 40 Millionen Euro mehr als 2017. Zuletzt hatten die Schäden den Wert von 280 Millionen Euro im Jahr 2004 erreicht.

Eher rückläufige Zahlen

Die Anzahl der Blitzschäden ist dagegen seit Jahren rückläufig: Mit 290.000 Fällen gingen rund 10.000 Meldungen weniger bei den Versicherern ein als 2017. Dafür wird der einzelne Blitzeinschlag immer teurer. Im Durchschnitt kostete ein Schaden 960 Euro, 140 Euro mehr als 2017.

Ein Grund dafür ist die bessere Gebäudetechnik: Bei einem Einschlag müssen immer häufiger teure Heizungs- oder Jalousien-Steuerungen repariert oder ersetzt werden.

Welche Versicherung zahlt bei Blitzschäden?

Nach einem Blitzeinschlag übernimmt die Wohngebäudeversicherung Schäden am Dach, Mauerwerk oder Überspannungsschäden an fest eingebauten elektrischen Installationen wie Heizungssteuerungen. Gedeckt sind auch Aufräumarbeiten und die Sicherung des Grundstücks.

Schäden an beweglichem Eigentum in der Wohnung oder im Haus trägt die Hausratversicherung. Dazu zählen etwa Computer, Fernseher oder andere technische Geräte.

 

Foto: GDV

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...