Altersarmut: Jeder Zweite fürchtet sich

Immer mehr Deutsche sorgen sich um die eigene Absicherung im Alter. Wie aus einer aktuellen Umfrage der Beratungsgesellschaft EY hervorgeht, ängstigen nur Umweltverschmutzung und Krankheit die Bundesbürger noch mehr.

Auch Experten sehen in Zukunft eine immer größere Gefahr von Altersarmut für bestimmte Bevölkerungsgruppen.

Laut EY ist der Anteil derer, die sich Sorgen um eine mangelnde Absicherung im Alter machen, sprunghaft um 18 Prozentpunkte auf 56 Prozent angestiegen. Damit belegt diese Angst im Ranking Platz drei hinter Krankheit (Platz zwei) und Umweltverschmutzung (Platz eins).

Thomas Harms, einer von zwei Autoren der Studie, sieht selbst bei solchen Bürgern, die privat fürs Alter vorsorgen angesichts der Niedrigzinsen eine wachsende Nervosität bei diesem Thema.

Sind die Sorgen unbegründet?

Mancher lasse sich die Lebensversicherung gar vorzeitig auszahlen, da sie keine Rendite mehr erwirtschafte.

Dirk Manthey, Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund, hält die Sorge dagegen für weitestgehend unbegründet. Er verweist auf weitere Einkünfte vieler Rentner – beispielsweise die eines Partners, Betriebsrenten, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und Kapitaleinkünfte.

Seite zwei: „Finanzthematische Notwendigkeit“

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