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9. Januar 2019, 09:43
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Wenn am Ende des Geldes noch zu viel Leben übrig bleibt

Altersarmut ist kein neues Thema. Gleichwohl zeigt eine neue Umfrage, dass sich die heutigen Senioren so wohl situiert fühlen wie keine Generation vor ihnen. Zugleich erwarten sie auch nicht, dass es Kindern und Enkeln vergleichbar gut geht. Ein Blick auf die Frage, was Reichtum im Alter wirklich bedeutet. 

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Vielfach reicht die Rente nicht bis zum Lebensende.

1.383 Euro. So hoch ist die durchschnittliche Renter im Westen der Republik. Etwas niedriger ist sie mit 1.313 Euro in den östlichen Bundesländern. Nach Abzug der Sozialversicherungen verbleiben so 1.231 Euro (West) und 1.169 Euro (Ost) zum Leben. Daran hat auch die Rentenerhöhung im vergangenen Jahr nur wenig verändert.

Gleichwohl verdecken die Zahlen eine ernste Wahrheit: Versterben die Männer, droht vielen Frauen ein finanzieller Absturz. Grund dafür sind fehlende Beiträge als Hausfrau zur Rentenversicherung. Somit nimmt der Mann die Rolle des Versorgers auch in der Rente ein. Verstirbt dieser, schrumpft der Anspruch der Frau auf 55 Prozent der Rente des Mannes. Im Osten bleiben so noch 722,15 Euro brutto übrig, im Westen sind es immerhin noch 760,65 Euro brutto.

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Betrachtet man diese Werte näher, überrascht die Studie der Deutschen Seniorenliga umso mehr. 1.100 Senioren in Deutschland geben überraschend offen Auskunft dazu, wie sich ihr Alltag gestaltet und geben erstaunliche Einblicke in ihre Perspektive der Rentenfrage.

Seite zwei: „Uns geht es so gut wie nie“

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