AOK-Chef rechnet mit Spahn ab

4. Paritätischer Beitrag

Dass Arbeitgeber und -nehmer sich seit Anfang des Jahres sowohl Versichertenbeiträge als auch den Zusatzbeitrag teilen, hält Hermann für akzeptael.

Zwar sei die Reform bei den Arbeitgeber nicht mit Begeisterung aufgenommen worden, jedoch sei es positiv, dass deren Vertreter sich nach Jahren, in denen die Zusatzbeiträge allein von den Beschäftigten finanziert wurden, jetzt wieder intensiv in die Debatte um ein effizientes Gesundheitssystem einmischten.

Zu wenig Personal für Rettungseinsätze

Der AOK-Landeschef sorge sich um die stark ansteigende Zahl der Rettungseinsätze und Krankenfahrten in Baden-Württemberg. Dass es Sanitätern nicht überall gelinge, in den vorgeschriebenen 15 Minuten da zu sein, scheitere oft an fehlendem Personal.

Zudem müsse dafür gesorgt werden, Rettungsfahrzeuge nicht für Krankenfahrten zu nutzen. Hermann schlägt vor, die Rettungsleitstellen stärker zu zentralisieren, um sie mit modernster Technik auszustatten.

So könnten Leerfahrten vermieden werden. Außerdem würden weitaus mehr Notärzte und Rettungssanitäter dringend benötigt.

Seite vier: Schließung von Krankenhäusern

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