16. Dezember 2019, 12:08
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Der grüne Daumen bei der Geldanlage: Warum Familien nachhaltiger sind

Sind Familien mit Kindern nachhaltiger, wenn es um die Geldanlage geht? Neue Erkenntnisse bringt  eine aktuelle Studie der Zurich Versicherung. Sie zeigt, dass Familien mit Kindern in diesem Punkt scheinbar vorausschauender sind als Haushalte ohne Nachwuchs.

Jacques-Wasserfall Zurich-Gruppe-Deutschland in Der grüne Daumen bei der Geldanlage: Warum Familien nachhaltiger sind

Jacques Wasserfall, Vorstand Leben bei der Zurich Gruppe, Deutschland

 

Immerhin etwa jeder fünfte Haushalt mit Kindern (19 Prozent) will künftig in umweltfreundliche und faire Anlageprodukte investieren. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt plant nur etwa jeder zehnte Haushalt Geld nachhaltig anzulegen. In Single-Haushalten sind es sogar nur sechs Prozent die nachhaltig denken, wenn es um die eigene Geldanlage geht.

Familien denken und handeln nachhaltiger

Häufig sind Familien sogar schon einen Schritt weiter: Zwölf Prozent verfügen bereits über nachhaltige Sparbücher, Fonds oder Versicherungen. Im Bundesschnitt sind es erst acht Prozent der Bevölkerung. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie im Auftrag der Zurich Versicherung, für die 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt wurden.

Familien haben überdurchschnittlich oft finanziell vorgesorgt: 79 Prozent verfügen über eine Geldanlage, im Bevölkerungsschnitt sind es lediglich 66 Prozent. 37 Prozent der Familien haben eine private Altersvorsorge, also eine private Renten- oder Kapitallebensversicherung, abgeschlossen. Über eine solche Absicherung verfügen dagegen nur 22 Prozent der Single-Haushalte.

Nachhaltige Vorsorge steht besonders hoch im Kurs

Präsentiert man Familien verschiedene nachhaltige Geldanlage- und Altersvorsorgeprodukte, sind sie mehrheitlich sehr offen dafür. Noch vor Lebens-, Renten- oder Riester-Versicherungen können Eltern sich vorstellen, Geld auf ein Sparbuch bei einem Geldinstitut zu legen, das ausschließlich in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen investiert.

 

Seite 2: In diese Produkte würden die Deutschen investieren

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3 Kommentare

  1. Ich finde es echt super, dass ihr auf nachhaltige Investitionsformen aufmerksam macht. In den letzten Jahren kamen mir die immer etwas zu Kurz. Daher freut es mich, in letzter Zeit vermehrt über diese zu lesen. Bitte mehr davon!

    Kommentar von Sonnenschein — 2. Januar 2020 @ 10:10

  2. Mein Tipp an alle Familien, die in nachhaltige Geldanlagen investieren möchten: Wenn zum Beispiel geplant wird in Nachhaltigkeitsfonds zu investieren, so sollte auch hier auf die Gebühren geachtet werden, die einmalig oder laufend fällig werden. Denn diese sind gegen die eigentliche Erträge zu stellen. Daher ist es zu empfehlen, einen passenden Fondsvermittler mit günstigen Konditionen zu wählen – eine Hausbank lohnt sich in meinen Augen in den wenigsten fällen, da die Ausgaben zu hoch sind. (hohe Ausgabeaufschläge und weitere Kosten)

    Wer ansonsten mehr über nachhaltige Investments erfahren möchte, dem sei die Internetplattform http://www.handle-fair.de empfohlen. Hier wird über faire und unfaire Finanzprodukte aufgeklärt. Das ist sehr wichtig! Denn nicht alles was gut klingt, ist auch gut. Schließlich sind es die Finanzen, die den Herzschlag unserer Zeit bestimmen.

    Kommentar von NaturFreund — 27. Dezember 2019 @ 11:55

  3. Ein interessanter Gedanke, der durch diesen Artikel in den Raum gestellt wird. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Mütter und Väter wirklich versuchen weitsichtiger in die Zukunft zu blicken. Schließlich möchte man dem Nachwuchs eine Perspektive bieten und vielleicht sogar die Enkelkinder einmal durch den Garten toben sehen. Ein großes Lob an Cash.Online! Familienfreundliche Artikel sind immer noch die besten 🙂

    Kommentar von GreenY — 23. Dezember 2019 @ 10:19

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