21. September 2019, 09:38
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Deutlicher Rückgang der Fallzahlen beim Kfz-Diebstahl

Das Bundeslagebild “Kfz-Kriminalität 2018” zeigt einen deutlichen Rückgang der Zahl dauerhaft gestohlener Kraftfahrzeuge (Kfz) in Deutschland. Insgesamt 16.613 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Berichtsjahr 2018 entwendet. Wie sich der Trend entwickelt.

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Besonders betroffen sind, trotz rückläufiger Zahlen, weiterhin die deutschen Hersteller VW, BMW, Audi und Mercedes. Sie stellen einen Anteil von 56,4 Prozent der zur Fahndung ausgeschriebenen dauerhaft abhanden gekommenen Fahrzeuge.

Die Schadensaufwendungen der Versicherungsunternehmen hingegen steigen weiter an. Eine der Ursachen für diesen Trend sind die gestiegenen Fahrzeugwerte. Darüber hinaus entwenden die Täter zunehmend neue und hochpreisige Fahrzeuge. Um die Sicherheitsstandards dieser Fahrzeuge umgehen zu können, müssen die Täter über ein hohes Maß an technischem Know-How verfügen.

Kfz-Ortung als Sicherheitsmaßnahme

Erstmals wird im Bundeslagebild “Kfz-Kriminalität 2018” die Möglichkeit der Kfz-Ortung dargestellt. Diese Methode gewinnt an Bedeutung, da fast jedes neu produzierte Fahrzeug über eine vom Hersteller verbaute SIM-Karte verfügt.

So kann die Polizei im Fall eines Diebstahls die Ortung des Fahrzeugs prüfen und gegebenenfalls durchführen. Doch auch die Täter passen ihre Vorgehensweisen an die Entwicklung der Sicherheitsvorkehrungen der Fahrzeuge an und wirken diesen entgegen.

Hohe “Nachfrage” in Osteuropa

Eine hohe Nachfrage nach gestohlenen Kfz besteht in Südost- und Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten. Dort befinden sich wichtige Absatzmärkte für die Täter, die mit wachsender Professionalität vorgehen.

Sie zeigen eine hohe Flexibilität in Bezug auf die Tatbegehung, teils in netzwerkähnlich organisierten Strukturen. Im Jahr 2018 wurden 43 Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) geführt, die Kfz-Sachwertdelikte zum Gegenstand hatten.

Foto: Shutterstock

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