13. August 2019, 06:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Doppelte Diagnose bringt Sicherheit bei psychischen Erkrankungen

Psychische und psychosomatische Erkrankungen sind oft nur schwer zu erkennen und die Dunkelziffer der Erkrankten hoch. Um Fehler bei der Di­agnose zu vermeiden, haben die Debeka, größte private Krankenversiche­rung, und MEDIAN, der führende private deutsche Leistungsanbieter im Bereich der Rehabilitation, jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Shutterstock 295782335 in Doppelte Diagnose bringt Sicherheit bei psychischen Erkrankungen

Die Kooperation bietet Debeka-Versicherten die Möglichkeit, sich bei Fach­ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten von MEDIAN eine Zweit­meinung zu Ihrer psychischen Gesundheit einzuholen und so mehr Sicher­heit hinsichtlich des individuellen Behandlungsbedarfs sowie möglicher Therapieoptionen zu erhalten.

Experten-Meinung von MEDIAN gefragt

„Wir schließen mit diesem Projekt eine wichtige Lücke bei der Versorgung unserer Versicherten und versprechen uns von der Kooperation, dass mög­liche Fehleinschätzungen in diesem wichtigen Bereich vermieden werden”, so Annabritta Biederbick, Leiterin der Hauptabteilung Krankenversicherung Vertrag bei der Debeka.

„Nichts wäre folgenschwerer für unsere Versi­cherten, als wenn ihre ernsthafte Erkrankung durch einen Fehler nicht rechtzeitig erkannt würde.” Der Privatversicherer setzt dabei aus gutem Grund auf die Expertise von MEDIAN.

Das Gesundheitsunternehmen be­handelt derzeit in 52 Kliniken und Einrichtungen bundesweit psychische und psychosomatische Erkrankungen. Zehn Kliniken davon sollen in das Projekt mit der Debeka aktiv eingebunden werden.

„Es freut uns, dass die Expertise und Qualität der Behandlung von MEDIAN im Bereich der Psy­chosomatik so hohe Anerkennung findet”, so Geschäftsführer und Chief Development Officer Benedikt Simon. „Wir haben bereits vor Jahren einen intensiven wissenschaftlichen Austausch unter den Chefärzten unserer Fachklinken im Medical Board Psychosomatik initialisiert, dessen großes Know-how uns jetzt zu Gute kommt.”

Sichere Diagnose ohne lange Wartezeiten

Aufgabe von MEDIAN ist es im Rahmen der Kooperation, in den ausge­wählten Kliniken mit den Versicherten der Debeka ein etwa zweistündiges Assessment durchzuführen, um den aktuellen Behandlungsbedarf und die richtige Versorgungsform abzuklären.

Am Ende steht dann ein aussage­kräftiger schriftlicher Befundbericht, der eine Empfehlung für eine mögliche weitere therapeutische Behandlung abgibt. Je nachdem zu welchem Er­gebnis die Begutachtung kommt, unterstützt MEDIAN die Versicherten dann auch bei der anschließenden Umsetzung der Empfehlungen.

Schnelle Hilfe passt in bestehende Programme

Für die Debeka passt die neue Kooperation mit MEDIAN genau in ihre be­reits bestehenden Angebote für psychisch kranke Versicherte. So bietet die Debeka bereits das Serviceangebot „WegWeiser“, ein Angebot mit dem sich Versicherte Termine für ambulante Erstgespräche bei einem wohno­hrtnahen Psychotherapeuten vermitteln lassen können.

Das ergänzende niederschwellige E-Mental-Healthcare Angebot „novego“ bietet darüber hinaus online-gestützte Hilfe für leichte depressive Verstimmungen, Angst­störungen und/oder eine beginnende Burnout-Symptomatik in vier bis zwölf Wochenmodulen an.

Und das Nachsorgeprogramm „ProPerspektive“ der Debeka ist ein maximal zwölfmonatiges Versorgungsprogramm für Versi­cherte nach einem Klinikaufenthalt und bietet eine telefonische und Online-Unterstützung ergänzend zur ärztlichen bzw. psychotherapeutischen Be­handlung. Die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit mit MEDIAN soll auch mit diesen bereits bestehenden Programmen vernetzt werden.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Wieder erste Erholung bei Beitragseinnahmen der Rentenkasse

In der Rentenkasse zeigt sich trotz der Corona-Krise eine erste Erholung. Es gehe bei den Einnahmen “aktuell wieder nach oben”, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Im März und April habe es als Folge massiver Corona-Beschränkungen geringere Beitragseingänge gegeben.

mehr ...

Immobilien

Bauträgergeschäfte von Mehrwertsteuersenkung nicht betroffen

Wer ein neues Eigenheim oder eine Eigentumswohnung von einem Bauträger erwirbt, profitiert nicht von der aktuellen Mehrwertsteuersenkung.

mehr ...

Investmentfonds

Wie reagieren die Märkte auf den sich verschärfenden US-Präsidentschafts-Wahlkampf?

Die Corona-Krise hat Präsident Trump in eine etwas schwierige Lage gebracht. Dies hat dazu geführt, dass seine Chancen auf eine Wiederwahl im November von einigen Beobachtern in Frage gestellt wird. Wenn man bedenkt, was Präsident Trump während seiner Amtszeit zugunsten des Unternehmenssektors bewirkt hat, gibt es in der Tat guten Grund zur Sorge, sollten einige der von ihm eingeführten Maßnahmen im Falle eines Biden-Sieges rückgängig gemacht werden. Aber ist es so einfach? Genauso wichtig ist es zu berücksichtigen, wie der Kongress aufgeteilt sein wird. Ein Kommentar von François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM

mehr ...

Berater

Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen. Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance konzentriert institutionellen Vertrieb in der Schweiz

Die DF Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich verantwortet zukünftig das Capital Raising bei institutionellen Investoren. Kernaufgabe ist die Koordination und Durchführung der internationalen Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group.

mehr ...

Recht

Insolvenzen: Die Oktober-Welle abschwächen

Die Insolvenz-Zahlen für den April 2020 sagen nichts aus über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmen in der Corona-Krise. Im Herbst steigt die Zahl der Insolvenzen voraussichtlich sprunghaft. Sicher kann der Staat nicht alle Firmen retten – und künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen will niemand. Eine Insolvenzwelle würde aber auch den Bankensektor bedrohen. Anstelle von noch größeren Not-Krediten sollten die rückzahlbaren Liquiditätshilfen unter bestimmten Bedingungen in Zuschüsse umgewandelt werden.

mehr ...