9. Januar 2019, 08:00
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Pflege: So teuer kommt Spahn die Deutschen zu stehen

So bleibt die Hoffnung, dass mehr Arbeit in der Pflege durch Aufstockung von Teilzeit arbeitenden Pflegekräften geleistet wird. Auch dafür stehen die 640 Millionen Euro im Sofortprogramm zur Verfügung.

Nur ist das keine hinreichende Bedingung für die Wirksamkeit des Programms, weil jede Pflegekraft für sich individuell kalkuliert, welcher Nettobetrag ihr als Folge von Mehrarbeit zufließen wird.

Grenzbelastung über 60 Prozent

Das Ergebnis ist ernüchternd, weil in Rechnung gestellt werden muss, dass sehr viele Teilzeit-Pflegekräfte als hinzuverdienende Ehepartner ihr Gehalt in der Steuerklasse V versteuern müssen.

Hier addieren sich die zusätzlichen Sozialabgaben und Steuern auf eine Grenzbelastung von teils mehr als 60 Prozent. Es ist absurd: Was Spahn gibt, könnte zu mehr als der Hälfte wieder in öffentliche Kassen zurückfließen.

Seite vier: Ministerium kann Ausgaben nicht beziffern

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