4. April 2019, 11:41
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Huk-Coburg mit Bilanz rundum zufrieden

Die Huk-Coburg hat das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abgeschlossen. Dabei konnte die Versicherungsgruppe nicht nur Marktanteilsgewinne verbuchen sondern in Teilen  die selbstgesteckten Ziele übertreffen. In der Kfz-Versicherung will der Konzern in Kürze einen neuen Telematiktarif für alle Altersgruppen auf den Markt bringen.

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2018 hat die Huk-Coburg ihren Vorsprung auf dem ersten Platz wieder ein bisschen ausgebaut.

Während der Versicherungsmarkt 2018 um 2,1 Prozent zulegte, stiegen die gebuchten Bruttobeiträge 2018 des Konzerns um 4,2 Prozent auf 7,7 (Vorjahr: 7,4) Milliarden Euro. Die Leistungen an Kunden (brutto) erreichten wie im Vorjahr sieben Milliarden Euro.

Durch eine erneut niedrigere Schaden-/Kostenquote in der Autoversicherung verbesserte sich die Combined Ratio des Konzerns insgesamt um 1,8 Prozentpunkte auf 90,7 Prozent. Das Kapitalanlagenergebnis sank im Konzern im Vergleich zum Vorjahr um 29,6 Prozent auf 683,4 (970,6) Millionen Euro.

Im Gegensatz zum Vorjahr sind in dieser Zahl nahezu keine Realisierungen von Bewertungsreserven enthalten, da dies nach der Neuregelung für den Aufbau der Zinszusatzreserve in der Lebensversicherung nicht mehr erforderlich war.

Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen betrug 2,1 (3,1) Prozent. Sowohl das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 565 (513) Millionen Euro als auch der Jahresüberschuss nach Steuern von rund 341 (358) Millionen Euro lagen auf einem hohen Niveau.

Autoversicherung wächst

In der wichtigsten Sparte des Konzerns, der Kfz-Versicherung, stiegen die Bruttobeitragseinnahmen um 4,7 Prozent auf 4,1 (3,9) Milliarden Euro. Mit über 1,3 (1,4) Millionen neu versicherter Fahrzeuge, lag das Kfz-Neugeschäft zum zehnten Mal in Folge bei über einer Million versicherter Fahrzeuge.

Der Bestand wuchs um 2,7 Prozent auf zwölf (11,7) Millionen versicherte Fahrzeuge. Für Kfz-Schäden seiner Kunden und Anspruchsteller bezahlte die Gruppe 3,4 (3,3) Milliarden Euro.

Der Schadenverlauf war insgesamt von rückläufigen Personenschäden geprägt. Zudem blieb die Elementarschadenbelastung insgesamt niedrig. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote (brutto) verbesserte sich auf 93,7 (96,0) Prozent.

 

Seite 2: Licht und ein wenig Schatten

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