3. April 2019, 16:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Blitzermarathon: So viel kosten Geschwindskeitsübertretungen

In weiten Teilen Deutschlands geht die Polizei heute wird auf die Jagd nach Temposündern. Schnelles Fahren ist einer häufigsten Gründe für einen Bußgeldbescheid. Dabei haben Männer mit knapp 2,5 Millionen Geschwindigkeitsübertretungen die Nase deutlich vorne (Frauen in 2016: 668.000). Ob Fahrverbot droht oder nur eine Geldbuße, zeigt eine aktuelle Übersicht.

Shutterstock 737657959 Blitzer in Blitzermarathon: So viel kosten Geschwindskeitsübertretungen

Kein Kavaliersdelikt: Geschwindigkeitsübertretungen. Eine Radarüberwachung am Straßenrand soll für Sicherheit sorgen.

Hierzulande sind Tempolimits zwar eindeutig geregelt, doch auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Grundsätzlich gilt in Ortschaften Tempo 50. Das gelbe Schild am Ortseingang ist der Startpunkt. Außerorts darf man 100 Stundenkilometer fahren.

Diese Tempolimits gelten

Allerdings nur bis 3,5 Tonnen. Ist das Fahrzeug größer, gilt Tempo 80. Die Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen und Kraftfahrstraßen liegt für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen bei 130 km/h. Lkw dürfen 80 beziehungsweise mit einer Sondergenehmigung 100 km/h fahren.

Aber Achtung! Die Arag Experten betonen, dass die Richtgeschwindigkeit keine Höchst- oder Maximalgeschwindigkeit meint. Gibt es kein anderes Tempolimit, darf sie deutlich überschritten werden.

In diesem Zusammenhang weisen die Experten auf typische Ausnahmen hin: In verkehrsberuhigten Bereichen darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, auch wenn ansonsten innerorts 50 km/h gilt. In der Nähe von Kindergärten oder Schulen liegt die Grenze oft bei 30 km/h.

 

Seite 2: Die Sache mit der Toleranz

Weiter lesen: 1 2 3 4

1 Kommentar

  1. Meines Erachtens sind einige der dargestellten Werte falsch. siehe http://www.bussgeldkatalog.org. Hier Bsp. außerhalb ab 21km/h 70€, 1 Punkt. Im Artikel lt. Experten ARAG trifft dies bereits ab 16-20 km/h Überschreitung zu.

    Kommentar von M.G. — 4. März 2019 @ 14:51

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Kunden sollen Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

London: Werden keine “Empfänger von EU-Regeln” nach Brexit

Unternehmerverbände in Großbritannien zeigen sich vor dem Brexit besorgt. Sie fürchten hohe Kosten durch Handelsbarrieren und warnen vor Preiserhöhungen für britische Verbraucher. Doch ihre Forderungen angesichts der Befürchtungen finden beim Finanzminister kein Gehör.

mehr ...

Berater

Sonntagsfrage unter Vermittlern: FDP siegt, SPD ohne Chance

Bei Finanzvermittlern steht weiterhin die FDP in der Gunst ganz oben, wenn es um die nächste Bundestagswahl geht. Das hat das 12. AfW-Vermittlerbarometer im November 2019 mit über 1.500 teilnehmenden Vermittlern ergeben.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Winzerverband schlägt Schadenersatz statt Strafzölle auf Wein vor

Statt der Strafzölle auf Wein sollte die Bundesregierung den USA nach einem Vorschlag des Weinbauverbands Rheinhessen eine Schadenersatzzahlung anbieten. “Die deutsche Politik sollte jetzt unkonventionelle Lösungen anstreben”, erklärte Verbandspräsident Ingo Steitz.

mehr ...