9. Oktober 2019, 09:22
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Jobs in Normalarbeitsverhältnissen gestiegen

Im Jahr 2018 waren erstmals seit 2002 wieder mehr Erwerbstätigen in Normalarbeitsverhältnissen.

70,3 Prozent der Kernerwerbstätigen in Deutschland waren 2018 in einem Normalarbeitsverhältnis angestellt – also sozialversicherungspflichtig,
unbefristet mit mindestens 21 Wochenstunden und nicht in Zeitarbeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Anteil der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis an allen Kernerwerbstätigen (Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren, ohne Personen in Ausbildung oder Freiwilligendienst) damit erstmals seit 2002 wieder über der Marke von 70 Prozent.

Zuvor war der Anteil rückläufig mit einem Tiefstand von 65,4 Prozent im Jahr 2007. Dieser aktuellen Zunahme steht ein Rückgang der atypischen Beschäftigung gegenüber. Er fiel von 22,6 Prozent im Jahr 2007 auf 20,1 Prozent im Jahr 2018. Zugleich
sank der Anteil der Selbstständigen von 11,1 auf 9,3 Prozent.

 

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