Terra incognita: Versicherungsabschluss per Handy

Laut Angaben des Digitalverbands Bitkom hat nur jeder Zwanzigste (fünf Prozent) schon einmal ausschließlich das Smartphone für den Versicherungs-Abschluss genutzt. Doch das dürfte sich ändern. Der Abschluss einer Versicherung per Smartphone kommt für deutlich mehr Menschen in Betracht. Ein neuer Vertriebsweg mit neuen Produkten und viel Potenzial für die Assekuranz.

Versicherungen On Demand, auch situative Versicherungen genannt, werden zunehmend attraktiv für die Kunden. Insbesondere die Jüngeren zeigen sich aufgeschlossen.

 

Gleichzeitig geben aber weitere drei von zehn Befragten (29 Prozent) an, dass sie sich vorstellen können, dies in Zukunft zu tun. „Das Smartphone wird künftig für Versicherer eine deutlich größere Rolle spielen als heute. Voraussetzung dafür sind auch leicht verständliche Angebote, die sich auf dem Smartphone einfach darstellen lassen und keine intensive Beratung erfordern“, sagt Fabian Nadler, Versicherungsexperte beim Digitalverband Bitkom.

Dabei geht es laut Bitkom nicht nur um den klassischen Abschluss einer Police, sondern vor allem auch um innovative Angebote wie On-Demand-Versicherungen, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen.

Bei On-Demand-Versicherungen, auch situative Versicherungen genannt,  schließt der Kunde für einen kurzen Zeitraum eine Police ab, etwa gegen den Verlust seiner Ski-Ausrüstung während des Winterurlaubs oder gegen Beschädigung des Hausrats in einer Studi-WG mit häufiger wechselnden Bewohnern. Dabei gilt der Versicherungsschutz nur für den wirklich benötigten Zeitraum – und muss auch nur für diese Zeit bezahlt werden.

 

Seite 2: Keine Berührungsängste

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