29. Mai 2019, 13:30
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Pflegevorsorge: Der Demografie ein Schnippchen schlagen

Die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung Pflege-Bahr ohne Gesundheitsprüfung ist zur alleinigen Vorsorge aufgrund der sehr geringen Leistungshöhen nicht geeignet. Sie kann die Versorgungslücke nicht schließen, ist aber ein Schritt zur Verringerung der Pflegelücke.

Die Tarife der Lebensversicherer richten sich nicht konsequent nach gesetzlichen Pflegegraden, sondern vielfach auch zusätzlich nach ADL-Punkten, vereinzelt auch nur nach ADL-Punkten, wie auch bereits vor PSG II.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die aktuellen Pflegerententarife bei Pflegegrad eins, außer bei einer Gesellschaft (Allianz), keine Leistung vorsehen. Dafür ist eine Beitragsbefreiung im Leistungsfall unabhängig vom Pflegegrad inkludiert (dazu im Vergleich: in der Krankenversicherung oft erst ab Pflegegrad vier).

Für jeden gibt es die passende Vorsorge

Die Lebensversicherungstarife decken grundsätzlich in der Zielgruppe ein breites Altersspektrum ab, darüber hinaus interessante Tarifkonzepte gegen Einmalbeitrag für Senioren.

Bei Personen über 55 Jahren, die zum Beispiel über Kapital aus einer auslaufenden Lebensversicherung verfügen, bietet eine Pflegerente die Möglichkeit, auch noch spät in die Pflegevorsorge einzusteigen.

Wer über einen Einmalbeitrag zusätzlich zur Pflegeabsicherung noch Vermögen aufbauen will, wird am Markt zum Beispiel bei der Versicherungskammer fündig. Ob junge Leute, Singles, Familienmenschen oder Senioren: Für alle gibt es die passende private Pflegevorsorge.

Seite fünf: Keine Vollversorgung aus der gesetzlichen Pflege

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