Uniserv-Studie: Banken und Versicherungen bemängeln die Qualität ihrer eigenen Kundendaten

Knapp jede dritte (32 Prozent) befragte Bank oder Versicherung ist mit der Qualität ihrer erfassten und bearbeiteten Kundendaten unzufrieden – und stuft diese als niedrig oder eher niedrig ein. Unvollständige Daten sowie doppelt oder mehrfach vorhandene Kundendaten (Dubletten) sind für 90 Prozent der Befragungsteilnehmer das größte Ärgernis.

Über veraltete Kundeninformationen beklagen sich mehr als drei Viertel (80 Prozent) der Banken und Versicherungen. 60 Prozent bemängeln postalisch falsche Daten. Dies hat eine aktuelle Umfrage von Uniserv, einem spezialisierten Anbieter von Lösungen für das Management von Geschäftspartnerdaten, ergeben. Die Befragung erfolgte unter 154 Entscheidern in mittleren und großen Unternehmen aller Branchen sowie im Banken- und Versicherungssektor in Deutschland.

Fehlende Kapazitäten und mangelnde Priorität sind schuld an schlechten Kundendaten

Um Kunden optimal zu begleiten, ist eine entsprechende Datenqualität jedoch unabdingbare Voraussetzung. So bezeugt auch die Mehrheit der befragten Entscheider bei Banken und Versicherungen (68 Prozent): Die Datenqualität hat für ihr Kundendatenmanagement eine hohe Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund ist es jedoch verwunderlich, dass knapp jeder Fünfte (19 Prozent) keine Maßnahmen ergreift, die Qualität seiner Kundendaten zu optimieren oder auf hohem Niveau zu halten.

Laut Angaben der Befragten bei Banken und Versicherungen sind vor allem fehlende Kapazitäten schuld daran oder, weil ihr Unternehmen der Verbesserung von Kundendaten keinerlei Priorität einräume. Dies sagen jeweils 83 Prozent.

 

 

Seite 2: Unternehmen sorgen zu wenig für die Erhöhung von Datenqualität

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