Allianz steigert Quartalsgewinn trotz Coronakrise

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Konzernchef Oliver Bäte hatte seinen ursprünglichen Plan, einen operativen Gewinn von 11,5 bis 12,5 Milliarden Euro zu erzielen, Ende April zurückgezogen.

Die Allianz hat ihren Gewinn im Sommer trotz der Coronakrise überraschend gesteigert. Unter dem Strich stand ein Überschuss von fast 2,1 Milliarden Euro und damit rund sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Der operative Gewinn ging um knapp drei Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zurück. Die Folgen der Corona-Pandemie belasteten das operative Ergebnis mit rund 100 Millionen Euro. Auf die ersten neun Monate gesehen belief sich die Belastung allerdings auf 1,3 Milliarden Euro. Nun schnitt die Allianz deutlich besser ab als von Analysten erwartet.

Dennoch gab die Allianz keine neue Gewinnprognose für das Gesamtjahr aus. Konzernchef Oliver Bäte hatte seinen ursprünglichen Plan, einen operativen Gewinn von 11,5 bis 12,5 Milliarden Euro zu erzielen, Ende April zurückgezogen. Zudem stellt der Konzern jetzt den bereits ausgesetzten Rückkauf eigener Aktien ein. Das Management begründete dies mit den anhaltenden wirtschaftlichen Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Pandemie. (dpa-AFX)

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