25. März 2020, 12:49
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Die Bayerische: Umfangreiches Hilfsprogramm für Vertriebspartner und Kunden

In der aktuellen Krise entlastet die Bayerische Kunden und Vertragspartner mit Sonderleistungen und Ausnahmeregelungen – je nach Vertrag durch Beitragsfreistellung, Zahlungsaufschub, Verlegung des Versicherungsbeginns, Stundung der Beiträge oder Anpassung des Versicherungsschutzes und sogar durch eine kostenfreie Notfalldeckung in der Kompositversicherung.  

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Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen

Ihren Vertriebspartnern hilft die Versicherungsgruppe durch verschiedene Lösungen – etwa mit Vorteilspreisen für Werkzeuge zur Online–Beratung und mit Abschluss- und Beratungsrechnern. Ebenfalls gelten ab sofort umfassende Änderungen für alle Vertriebspartner und für alle Produkte im Bereich der Lebensversicherung: Jedes Storno wird hinsichtlich seiner Belastung um zwölf Monate verzögert. Das gilt nach Unternehmensangabe auch für die Verträge, die vor längerer Zeit abgeschlossen wurden, sich aber noch in der Haftungszeit befinden.  

„Eine solche Krise meistern wir nur, wenn wir jetzt alle Regeln hinterfragen, Kreativität fördern und zusammenhalten“, betont Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Jetzt gilt es sich gegenseitig unterzuhaken und zusammenzustehen. Deswegen haben wir schnell und unbürokratisch ein Aktionsprogramm entschieden. Mit den Hilfsangeboten zeigen wir unseren Kunden und Partnern, dass sie in dieser schweren Zeit auf uns zählen können.“ 

„Die Maßnahmen der Regierung machen deutlich, dass auch die Politik den Ernst der Lage erkannt hat und bereit ist zu handeln. Als Teil der Gesellschaft fühlen wir uns aufgerufen, einen Beitrag zu leisten“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen, Dr. Herbert Schneidemann. „Besonders wichtig scheint uns, dass wir gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern aktiv auf unsere Kunden zugehen, um die Möglichkeiten zur Sicherung der wichtigen Vorsorge und Versicherungsverträge mit ihnen zu besprechen.“ 

Im Bereich Leben können Kunden der Bayerischen beispielsweise den Vertragsbeginn ihrer Verträge mit einer Risikoprüfung um bis zu sechs Monate verschieben. Die Bayerische verzichtet einzelfallabhängig zudem auf eine erneute Gesundheitsprüfung. Befinden sich Kunden in Zahlungschwierigkeiten, gewährt die Versicherungsgruppe unbürokratisch einen Zahlungsaufschub von bis zu drei Monaten. Den Zeitraum zur Stundung von Beiträgen erweitert die Bayerische vertragsabhängig auf bis zu zwölf Monate. 

Im Bereich Komposit können Versicherte den Beginn ihrer Versicherungsverträge um bis zu sechs Monate verschieben oder ihre Beiträge stunden. Das gilt, wenn der Vertrag nicht älter als drei Monate ist und noch keine Schäden oder Leistungsauslöser angefallen sind (ausgenommen Kfz-Versicherungen). Unabhängig von der Laufzeit des Versicherungsvertrages gestattet die Versicherungsgruppe ihren Komposit-Kunden jederzeit eine Anpassung und Reduktion ihres Vertrages. 

Und für den Fall, dass Kunden ihre Beiträge für Kompositversicherungen zunächst gar nicht mehr zahlen können, gibt es eine Beitragsfreistellung (ausgenommen für Kfz-, Rechtsschutz-,Krankenzusatzversicherungen), zudem bietet die Bayerische für einen Zeitraum von sechs Monaten eine kostenfreie Notfalldeckung für Einmalleistungen mit einer Maximierung von 50.000 Euro an. 

Für die Krise sieht sich das Unternehmen nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden gerüstet. Man habe die Gruppe in den vergangenen zehn Jahren in vielen Bereichen umfassend erneuert. “Und heute verfügen wir über das höchste Eigenkapital der 162-jährigen Unternehmensgeschichte, unsere Kapitalanlage hat sich sehr positiv entwickelt und mit rund 15 Prozent Bewertungsreserven haben wir eine gute Grundlage geschaffen, für unsere Kunden auch in der Krise Erträge zu erwirtschaften. Und da wir Ende des letzten Jahres unsere Aktienpositionen nahezu vollständig abgebaut haben, sind wir von dem Börsenrutsch dieser Tage nicht unmittelbar beeinflusst.“ 

Angesichts der weiter zunehmenden Infektionszahlen arbeiten beim dem Versicherer rund 80 Prozent der Mitarbeiter nur noch im Homeoffice. Im Falle einer Betriebsschließung will das Unternehmen weiterhin Kunden und Vertriebspartner betreuen – wenn auch mit Einschränkungen. Angesichts der außergewöhnlichen Einsatzbereitschaft und der Kreativität der Mitarbeiter sei er optimistisch, dass man gemeinsam durch die gravierende Krise komme, betont Schneidemann. (dr)

Foto: Die Bayerische

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