Plus 15,6 Prozent: LV 1871 schließt 2019 sehr gut ab

Wolfgang Reichel, Vorstandsvorsitzender der LV 1871-Gruppe

Die LV 1871 Unternehmensgruppe konnte im vergangenen Geschäftsjahr sehr gute Ergebnisse erzielen. So kletterte die Beitragssumme des Neugeschäfts um 15,6 Prozent. Auch das Eigenkapital wurde deutlich ausgebaut. Zudem meldet der Konzern eine Nettoverzinsung von 4,9 Prozent in der Kapitalanlage.

Der LV 1871 Konzern mit der Muttergesellschaft Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) und den Töchtern Delta Direkt Lebensversicherung AG München (Delta Direkt), LV 1871 Pensionsfonds AG, LV 1871 Private Assurance AG, TRIAS Versicherung AG und Magnus GmbH blickt auf ein wachstumsstarkes Geschäftsjahr 2019 zurück.

Die Solvenzquote der Gruppe lag zum Jahresende 2019 bei 389 Prozent; die Solvenzquote der Muttergesellschaft bei 470 Prozent – jeweils ohne Hilfs- und Übergangsmaßnahmen, wie der Konzern deutlich betont.

Die gebuchten Bruttobeiträge der LV 1871 Unternehmensgruppe beliefen sich auf 785,0 Millionen Euro (2018: 757,5 Millionen Euro).  Die Beitragssumme des Neugeschäfts stieg um 15,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro (2018: 1,3 Milliarden Euro).

Dabei nahm insbesondere die Summe der laufenden Beiträge zu. Das Eigenkapital konnte um 6,4 Prozent gesteigert werden und betrug zum Jahresende 118,1 Millionen Euro (2018: 111,0 Millionen Euro). Um 13,7 Prozent gesteigert wurde die freie RfB auf 258,2 Millione Euro (2018: 227,1 Millionen Euro).

Aufgrund neuer, moderner Produkte in dem Segmenten Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge konnte die Muttergesellschaft LV 1871 den Neuzugang gemessen am laufenden Jahresbeitrag um 17,4 Prozent deutlich steigern. Das Wachstum der LV 1871 wurde zudem auch durch einen Ausbau der produktiven Geschäftspartnerbeziehungen getragen, betonte das Unternehmen.

Die Beitragssumme des Neugeschäfts der LV 1871 steigt um 16,8 Prozent. Neben einer weiterhin signifikant besseren Stornoquote als im Marktdurchschnitt führt dies zu einem Wachstum der gebuchten Bruttobeiträge um 3,7 Prozent auf 649,9 Mio. Euro.

Bei den Eigenmittel hat der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit deutlich zulegen können. So stieg das Eigenkapital um fünf Prozent auf 127,0 Millionen Euro (2018: 121 Millionen Euro). Die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung konnte um 14,9 Prozent von 180,8 Millionen Euro auf 207,7 Millione Euro weiter ausgebaut werden. Der Zinszusatzreserve wurden zudem 64,1 Millione Euro zugeführt, so dass sich zum Jahresultimo ein Bestand von 511,6 Millionen Euro ergab.

Den Marktwert der Kapitalanlagen beziffert der Konzern auf  7,1026 Milliarden Euro. Die LV 1871  erzielt eine Nettoverzinsung von 4,9 Prozent (2018: 4,0 Prozent). Die Nettobewertungsreserven konnten um 467,6 Millionen Euro auf 1, 326 Milliarden Euro gesteigert werden. Das entspricht einer Reservequote bezogen auf den Buchwert der Kapitalanlagen (5,77 Milliarden Euro in Höhe von 23 Prozent (2018: 15 Prozent).

Wolfgang Reichel, Vorstandsvorsitzender der LV 1871 Unternehmensgruppe, bezeichnet das Unternehmen als einen der finanzstärksten Lebensversicherer in Deutschland. Auch die internationale Ratingagentur Fitch habe der LV 1871 auch in der Corona-Krise eine sehr starke Kapitalausstattung und ein starkes Kapitalanlagemanagement bestätigt. „Unsere Krisensicherheit und Zukunftsfähigkeit schafft gerade in der jetzigen Zeit Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern.“ (dr)

Foto: LV 1871

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