7. Januar 2020, 12:42
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Rente ohne Grenzen? Das sollten Sie wissen

Immer mehr Deutsche zieht es für den Ruhestand in andere Länder. Sich zur Ruhe setzen, wo andere Urlaub machen – ein schöner Gedanke. Aber es gibt auch immer mehr Arbeitnehmer, die einen Teil ihres Arbeitslebens im Ausland verbringen und dort Rentenansprüche erwerben. Experten der Arag verraten, was Rentner in beiden Fällen wissen sollten.

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Mallorca gehört mit zu den beliebten Destinationen für deutsche Rentner.

Wer in Deutschland gesetzlich rentenversichert war, steht vor der freien Wahl, wo er seinen Ruhestand verbringen möchte. Die Deutsche Rentenversicherung überweist bereits heute laut eigenen Angaben 1,8 Millionen Renten in über 150 Länder.

Wer als Rentner nicht länger als sechs Monate im Jahr außerhalb Deutschlands verweilt, erhält seine Rente im Ausland schon immer in voller Höhe. Mögliche Abzüge drohen, wenn die Rente auf einem ausländischen Konto landet, denn Kursverluste und Bankspesen übernimmt die Deutsche Rentenversicherung nicht.

Doch auch wer seinen Lebensmittelpunkt außerhalb Deutschlands hat, also dauerhaft im Ausland lebt, erhält seine Rente seit 2013 dort ebenfalls in voller Höhe. Voraussetzung ist nur, dass der gewählte Altersruhesitz innerhalb der EU, Islands, Liechtensteins, Norwegens oder der Schweiz liegt oder es sich um ein Land handelt, mit dem Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat.

Deutschland hat aktuell mit 20 nicht EU-Staaten zweiseitige Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Diese Abkommen regeln den Erwerb von Rentenansprüchen und das Zahlen von Renten in das jeweilige Land.

 

Seite 2: 

Rente im Ausland bei verminderter Erwerbsfähigkeit?


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3 Kommentare

  1. Das großes Problem ist die Neoliberal Wirtschaft Ordnung ist unter Herr Kohl,Schörder,Merkel ein geführt worden.der Markt Regelt alles und die Menschen zählen nicht nur Banken,Wirtschaft,Böse sind wichtig und die 2% der Bevölkerung die Macht haben.Darum Alterarmut,Kinderarmut,Wohnungnot,Geringverdiener,Schulen verfallen,Schwimmbäder geschlossen,Obdachlose, Marode Strassen,Brücken .Umweldkrise, Ich fordere zurück zur soziale Marktwirtschaf für 98 % der Bevölkerun wir Brauchen die ARD und ZDF und weitere Bereichte um Druck zumachen auf die 2% Machtigen.

    Kommentar von Arthur Holschen — 1. Februar 2020 @ 05:48

  2. Leider ist es zum Teil tatsächlich so, wie es im Kommentar von Lothar Koch ausgedrückt wird. Zumindest der verminderte Anteil der Rente wird in Zukunft vielen Ruheständlern zu schaffen machen. In nahezu allen Ländern der Welt werden die “Alten” verehrt und bevorzugt behandelt. Nur in der BRD scheint das nicht klappen zu wollen. Zufall oder gesteuert?

    Kommentar von Uwe Kress — 8. Januar 2020 @ 08:56

  3. Erstens finde ich es Unverschämt das unsere Rente nur mit 48% berechnet wird. Und nicht wie vor Jahren mit 68%.Was für 48 Jahre Arbeit gerecht wäre mit 68% zu berechnen. Unsere Parlament bekommt jedes Jahr eine Saftige Erhöhung nicht mit 48%.
    Zweitens werden unsere Rente Besteuert und das Doppelt was in meinen Augen schon Kriminell ist. Drittens werden ständig neue Steuern erfunden um die Flüchtlinge alles umsonst hier Leben können. Wo Rentner Flaschen sammeln müssen um über die Runden zu kommen. Meine Meinung ist wär nicht einzaht bekommt nichts.
    Man könnte noch viele Beispiele nennen.
    Ich kann nur hoffe das sich zu den Bundestagswahl rechen wird. Und sich jeder überlegt was er Wählen wird, ich werde weder CDU oder SPD nicht mehr Wählen. Diese Regierung vergießt sein Volk….Lothar Koch

    Kommentar von Koch — 7. Januar 2020 @ 22:09

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