Franke und Bornberg will an die Börse

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Plant das Analysehaus Franke und Bornberg etwa den Börsengang für dieses Jahr? Wäre heute nicht der 1. April, würde man die Meldung glatt glauben.

Der IPO soll das weitere nachhaltige Wachstum und die internationale Expansion des Unternehmens ermöglichen. Teil der Strategie soll dabei die ganzheitliche Umstellung des Unternehmens mit Fokus auf ESG-Kriterien werden, betonte das Analysehaus.

Der Börsengang sei im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse geplant. Dabei sei eine Bewertung von 1,1 Milliarden Euro angestrebt, 350 Millionen Euro sollen eingenommen werden. Damit gehöre Franke und Bornberg dann zur Riege der seltenen deutschen „Einhorn“-Insurtechs.

Als zukünftige Ankeraktionäre gaben „Hangover Investments“ und „Zachary Powers Ltd.“ bereits verbindliche Zusagen zur Zeichnung von insgesamt 54 Prozent des Emissionsvolumens, teilte das Analysehaus mit. Die Investitionsbereitschaft der prominenten Player unterstreiche das Vertrauen in die weitere Entwicklung des Hannoveraner Unternehmens. 

Als besonders herausfordernd bei der Investorensuche stellte sich heraus, dass keiner der Gründer und Gesellschafter von Franke und Bornberg bisher eine Insolvenz hingelegt hat oder ein Unternehmen zum Scheitern brachte. Dabei gehört aus Sicht der Investoren gerade diese Expertise zu einer der wesentlichen Eigenschaften aussichtsreicher Gründer.

Die wertsteigernde Wirkung von Verlusten

Ganz wichtig sei es daher ab jetzt, in den nächsten Jahren regelmäßig stattliche Verluste einzufahren. „Die Erfahrungen der letzten Jahre mit börsennotierten Einhörnern haben gezeigt, dass jährliche große Verluste eine wertsteigernde Wirkung haben“, so CPO Dr. Günther Blaich. Entsprechend wurde verbindliche Ziele, wie eine drastische Erhöhung der Cash-Burnrate beispielsweise durch Zahlung von Fantasiegehältern, Bereitstellung des neue Bugatti-Carbon-E-Bikes für jeden Mitarbeiter und deutlich unterkalkulierte Dienstleistungen, vereinbart.

Cash.-Burnrate und Fantasiegehälter

Mittelfristig will das Unternehmen als erstes Insurtech auf dem Mars tätig werden. „Die Gespräche mit Alon Mask hierzu sind bereits weit fortgeschritten. Gemeinsam mit Masks MARS Y wollen wir bald die ersten Verträge auf dem Mars anbieten“, so CEO Franke. Man erwarte, dass die soeben auf der ISS gefundenen Bakterien auch auf dem Mars leben. „Wir entwickeln unsere Contracts für diese Zielgruppe in spezielle ESG-Micro-Contracts weiter“, so Franke. Gerade ökologische Aspekte wüssten die Marsbewohner besonders zu schätzen.

Einen Termin für die Mars-Dependance nannte Franke und Bornberg leider nicht. Es dürfte wahrscheinlich der 1. April 2031 werden.

Alles in allem aber eine herrlich skurrile Pressemitteilung der Analysten aus Hannover. Die wir unserern Lesern aber nicht vorenthalten wollen. Wie sagte Charles Dickens: „Gibt es eine bessere Form mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor.“

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