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21. November 2012, 09:00
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Bausparen verdrängt Krankenzusatzversicherung

Cash befragt monatlich Finanzvertriebe zur Stimmung im Vertrieb und zu Verkaufstrends bei den Produkten. Aktuell hat sich die Stimmung leicht verbessert. Die Krankenzusatzversicherung hat ihre Spitzenposition an das Produkt Bausparen/Baufinanzierung verloren.Vertriebsindikator: Bausparen verdrängt KrankenzusatzversicherungNachdem die Vertriebsstimmung in den letzten beiden Erhebungen stetig gesunken war, hat sie sich wieder etwas erholen können. So bewerten rund 63 Prozent der befragten Unternehmen die Stimmung als „gut“ beziehungsweise „befriedigend“. Im letzten Indikator waren es nur rund 54 Prozent. Nur noch 37 Prozent der Vertriebe beurteilen die Stimmung als „ausgeglichen“. Der erreichte Mittelwert von 3,06 hat sich gegenüber dem letzten Monat (3,23) dementsprechend verbessert.

Dennoch bleiben die Marktteilnehmer skeptisch. „Unserer Meinung nach wird die Stimmung an den Börsen durch zu viel (unvorsichtigen) Optimismus angeheizt. Wir rechnen daher in den nächsten Wochen und Monaten mit teils heftigen Korrekturen“, kommentiert Jan-Holger Stein, Vorstand der Wertfinanz AG. „Dies, aber auch die verlust-, beziehungsweise problemreichen geschlossenen Beteiligungen führen zu Missmut unter den Vertrieben, welcher durch die Unfähigkeit vieler Manager in diesem Bereich ebenfalls angeheizt wird. Für viele scheint die Unisex-Story aktuell nahezu die einzige Einnahmequelle zu sein, was uns wenig positiv stimmt“, so Stein weiter.

Die Krankenzusatzversicherung, das attraktivste Produkt der letzten beiden Befragungen, musste ihren Spitzenplatz an das Produkt Bausparen / Baufinanzierung abgeben. Mit einem Mittelwert von 2,31 liegt Bausparen / Baufinanzierung auf Rang eins. Obwohl auch die Verfolger Krankenzusatzversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung den gleichen Mittelwert erzielen konnten, wurden sie vom Spitzenreiter abgehängt, da dem Produkt Bausparen / Baufinanzierung von den Vertrieben die beste Prognose ausgestellt wurde. So rechnen rund 62 Prozent der Befragten mit einer Verbesserung des Produkts, bei den Verfolgern sind es demgegenüber jeweils rund 54 Prozent.

 

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