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25. Februar 2014, 08:15
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Studie: Vertrauen in Berater ist gering

Feuerwehrleute, Krankenpfleger und Piloten gehören zu den zehn vertrauenswürdigsten Berufsgruppen Deutschlands, so eine Studie des GfK Verein. Bankangestellte und Versicherungsvertreter liegen unter den letzten zehn des Rankings, knapp vor den letztplatzierten Politikern.

Studie: Wenige Bundesbürger vertrauen Versicherungsvertretern

Lediglich 19 Prozent der Befragten geben an, dem Versicherungsvertreter “voll und ganz” zu Vertrauen (Bankangestellte 39 Prozent).

Der  GfK Verein hat in 25 Ländern Menschen gefragt, welchen Berufsgruppen sie vertrauen. Ganz oben stehen demnach in 15 Ländern die Feuerwehrleute. Den geringsten Zuspruch erhalten in Deutschland und 22 weiteren Ländern die Politiker, so die Studie.

Auf allen Kontinenten belegen laut der Studie “GfK Trust in Professions 2014” helfende Berufsgruppen wie Feuerwehrleute, Sanitäter, Pflegekräfte und Ärzte die vorderen Plätze. In Deutschland zählen demnach im Vertrauensranking auch Piloten und Apotheker zur Spitzengruppe.

 Versicherungsvertreter auf dem vorletztem Rang

In Deutschland landen der Studie zufolge die Versicherungsvertreter mit 19 Prozent auf dem vorletzten Platz – und damit deutlich hinter den Bankern (39 Prozent), jedoch vier Prozentpunkte vor den Politikern. Die schlechte Platzierung der Volksvertreter verblüffe insofern, als dass Bürgermeister deutlich besser abschneiden, so die Studienautoren.

Studie: Wenige Bundesbürger vertrauen Versicherungsvertretern

Quelle: GfK Verein

Für die Studie “GfK Trust in Professions 2014” wurden rund 28.000 Verbraucherinterviews im Auftrag des GfK Vereins im Zeitraum September bis November 2013 in insgesamt 25 Ländern durchgeführt. Grundlage der Untersuchung ist die Abfrage des Vertrauens in 32 Berufsgruppen mittels folgender Skala: “vertraue ich voll und ganz”, “vertraue ich überwiegend”, “vertraue ich weniger”, “vertraue ich überhaupt nicht”. (jb)

Foto: Shutterstock

9 Kommentare

  1. “Also wenn ein Landwirt (81%) nebenher auch noch Versicherungen verkauft (19′%), dann müssten ihm doch die Leute zu 100% vertrauen, oder?!”

    Da hat jemand bei Bayes bzw. bedingten Wahrscheinlichkeiten nicht aufgepasst… Ingeneur bist du daher wohl nicht. Vertrauen -80% 😀

    Kommentar von Der noch größere Schlaumeier — 27. Februar 2014 @ 07:26

  2. Also wenn ein Landwirt (81%) nebenher auch noch Versicherungen verkauft (19’%), dann müssten ihm doch die Leute zu 100% vertrauen, oder?! 😉

    Kommentar von Schlaumeier — 26. Februar 2014 @ 12:14

  3. Am besten sind immer die Kommentare unter solchen Artikeln. Wenn ich schon lese “freiberuflicher Versicherungsvertreter” dann ist klar, das der schreibende nicht den Hauch einer Ahnung hat wovon er spricht. Wenn, dann selbstständig. Kein Versicherungsmensch kann Freiberufler sein. Völlig falscher Sprachgebrauch.

    Und jeder bemüht sich natürlich sofort darüber zu schimpfen. das nicht beraten, sondern verkauft wird.
    Ganz ehrlich, mir wäre es auch lieber, auf Honorar Basis zu beraten anstatt eine Provision zu bekommen. Das funktioniert in Deutschland allerdings nicht. Die Menschen sind nicht bereit für eine Beratung zu bezahlen. Das ist auch keine von mir aufgestellte These, das ist empirisch erwiesen. Erst wenn der Verbraucher so weit ist, dann kann sich das System ändern.

    Kommentar von Philipp — 26. Februar 2014 @ 09:27

  4. Auch wenn man mich hier dafür steinigen wird: Dsa Problem ist doch wohl, dass Versicherungsvertreter (wie auch Bank”berater”) eben in erster Linie Verkäufer sind und nicht Berater, schon gar nicht im Sinne des Kunden. Der Druck kommt von den Gesellschaften, die vorwiegend steigende Umsätze interssiert. Eine ehrliche Beratung, die eben auch in Kündigung unsinniger und /oder überflüssiger Verträge münden könnte, ist absolut unerwünscht.

    Ich weiß, wovon ich rede, denn diese Praxis hat mich trotz kfm Ausbildung in der Branche dieser im Grunde interessanten Tätigkeit abspenstig gemacht. Gewissermaßen eine Frage des Anstandes.

    Kommentar von Alfred E. Neumann — 26. Februar 2014 @ 05:11

  5. Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe wurde hier lediglich abgefragt welcher Berufsgruppe vertrauen Sie bzw. vertrauen sie nicht. Das bei einer solch allgemein gestellten Frage ein solches Ergebnis herauskommt, ist relativ logisch. Wenn Sie den gleichen 28000 Befragten die konkrete Frage stellen ob Sie Ihrem eigenen Versicherungsvertreter, Makler oder Vermögensberater vertrauen was glauben Sie wie die Ergebnisse dann ausfallen??? Richtig sehr viele der Befragten werden Antworten meinem Berater vertraue ich…..
    Ich stelle mir nun die Frage, welche fundierten wissenschaftliche Erkenntnisse aus einer solchen Studie gewonnen werden sollen….ich kann die Sinnhaftigkeit nicht erkennen oder bringt es irgendeinem Menschen in Deutschland etwas das von 28000 Befragten 44% der Berufsgruppe der Schauspieler vertrauen. Was soll uns diese Erkenntnis bringen? Was würde es für den einzelnen ändern wenn von den Befragten 100% der Berufsgruppe der Schauspieler vertrauen????
    Aus meiner Sicht eine absolut sinnfreie Studie, wenn hier wirklich nur die einzelnen Berufsgruppen abgefragt wurden. Das investierten Geld hätte der GfK Verein sicherlich sinnvoller verwenden können.

    Kommentar von Jürgen — 25. Februar 2014 @ 20:19

  6. Schade eigentlich, dass der Versicherungsberater so schlecht abschneidet. Meine Motivation ist es, immer wieder dem Kunden das anzubieten, was er möchte, bzw. davon überzeuge, was er brauchen könnte. Entscheiden sollte immer wieder der Kunde.

    Kommentar von Ilona mattner-kutscher — 25. Februar 2014 @ 19:19

  7. Na ja eben!
    Es wundert mich schon, dass die “Banker” 20% mehr Vertrauen genießen, als die die von Provisionen abhängigen freiberuflichen Versicherungsvertretern! Die 28.000 Befragten, haben es wohl erkannt, wo sie be……. werden?

    Kommentar von Rappold — 25. Februar 2014 @ 19:10

  8. “Berater” ? Leider werden hier ,wie in vielen anderen Berufen nicht die Unterscheidungen gemacht , ob der Interessent einem Ausschließkeitsvertreter , Mehrfachagenten , Vermögensberater oder eben Makler gegenüber sitzt ! In der letzten Studie der GDV wurden allein 81 % der Makler das vertrauen Ihrer Interessenten ,aber auch Kunden ausgesprochen , die Tendenz bei den AO Vermittlern ist weiter sinkend , da diese “nur” Ihre Gesellschaftsproduktpalette hoch halten können ! In der gleichen Studie sind z.Bsp. Bankberater auf dem vorletzten Platz was die Vertrauens Thematik angeht..scheinbar alles eine Sichtweise derer ,die diese Studien erstellen ( lassen)..In diesem Sinne ,HG DerMakler

    Kommentar von DerMakler — 25. Februar 2014 @ 18:57

  9. Meine Meinung: Der Titel enthält schon die Begründung für die Aussage. Berater, Vermögensberater und sonstige Berater sind eben häufig Versicherungsvertreter. Beraten meint oft Verkaufen. ‘Vertrauen sollen’ meint oft nicht ‘hinterfragen sollen’. Viele Versprechungen sind am Ende doch nur Schall und Rauch. Ich glaube Ehrlichkeit schafft Vertrauen, das heißt auch offen über Nachteile und Risiken sprechen. Was ich etwas schade finde ist, dass nicht zwischen Versicherungsvertreter, Vermögensberater und Makler unterschieden wird. Ich vermute Makler schneide noch am besten ab?

    Kommentar von Horst — 25. Februar 2014 @ 08:37

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