Anzeige
16. Dezember 2014, 09:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Honorarberatung: Unnötiges Berufsbild

Martin Klein, Geschäftsführer des Votum-Verbandes, kritisiert die Umsetzung der Förderung der Honorarberatung durch die Bundesregierung.

Honorarberatung

“Honorarberatung kann nicht dadurch erfolgreich im Markt etabliert werden, dass man ein höchst eingeschränktes Berufsbild schafft.”

Die Bundesregierung hat im Mai 2014 ihren Aktionsplan zum Verbraucherschutz im Finanzmarkt vorgestellt. Ziel dieses Aktionsplans ist auch eine Stärkung der Honorarberatung. Es wurde mit Paragraf 34h Gewerbeordnung (GewO) das Berufsbild des Honorar-Finanzanlagenberaters geschaffen.

Dieser hat zwar die gleichen Zulassungsvoraussetzungen und Qualifikationsanforderungen wie der bisherige Finanzanlagenvermittler nach Paragraf 34f GewO, jedoch ist ausschließlich eine Vergütung gegen Honorar zulässig.

Kein Zuwachs durch strikte Berufsbild-Trennung

Durch die strikte Trennung des Berufsbildes auf Grundlage der Vergütung ist ein Zuwachs bei Honorarberatungen gewiss nicht zu erwarten, wie auch das Register für Honorarberater zeigt.

Statt der Schaffung des unnötigen gesonderten Berufsbildes würden gesetzliche Vorgaben, die die Durchführung einer Honorarberatung durch die bereits registrierten 41.000 Finanzanlagenvermittler regeln, einer Förderung der Honorarberatung einen deutlich größeren Dienst leisten.

Mischform beider Vergütungsarten

Ausdrücklich beabsichtigt Berlin eine Ausweitung der Honorarberatung auf Versicherungs- und Darlehensvermittlung, doch lässt hoffentlich nicht die europäischen Beratungen unberücksichtigt.

Seite zwei: Freie Ausgestaltung der Vergütungssysteme

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Rating: Die wirtschaftlich solidesten Krankenversicherer

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat die Ergebnisse seines diesjährigen Folgeratings “KV Unternehmensqualität 2016” veröffentlicht. Darin werden die wichtigsten Kennzahlen zusammengefasst und die Marktteilnehmer verglichen.

mehr ...

Immobilien

Tüv-Süd-Mitarbeiter sollen intern S&K-Prüfung kritisiert haben

Im Ermittlungskomplex um millionenschwere Anlagebetrügereien beim Frankfurter Immobilienunternehmen S&K sind neue Vorwürfe gegen die Prüfgesellschaft Tüv Süd bekannt geworden.

mehr ...

Investmentfonds

“Falken im Rat der EZB auf dem Vormarsch”

Die EZB hat auf ihrer heutigen Ratssitzung beschlossen, den Leitzins bei null Prozent zu belassen und das Anleihekaufprogramm bis Ende Dezember 2017 zu verlängern. So urteilt die Branche über die überraschende Ankündigung

mehr ...

Berater

Künstliche Intelligenz wird zur Schlüsseltechnologie

Künstliche Intelligenz wird bereits in drei bis fünf Jahren eigenständig zentrale Aufgaben von Finanzdienstleistern übernehmen und dabei wiederkehrende Prozesse automatisieren, Handlungsempfehlungen liefern und komplexe Analysen erstellen. Das zeigen aktuelle Marktanalysen der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Chef von Hamburg Süd: Verkauf war “nicht zwingend notwendig”

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den dänischen Maersk-Konzern ist nach Angaben des Reederei-Chefs Ottmar Gast “nicht zwingend notwendig gewesen”.

mehr ...

Recht

Erstes Urteil im S&K-Prozess

Das Landgericht Frankfurt hat den Hamburger Unternehmer Hauke B. in Zusammenhang mit dem Skandal um das Frankfurter Immobilienunternehmen S&K zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt.

mehr ...