6. Oktober 2015, 10:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mit Mut und Masterplan zum Honorar-Beratungserfolg

Der Einstieg in die Honorarberatung erfordert den Mut, altbekannte Beratungsstrategien zu verlassen, weiß Finanz- und Vertriebsexperte Patrick Greiner. In seinem Beitrag schildert er, warum es sich für Provisionsvermittler dennoch lohnt, diesen Schritt zu wagen und worauf dabei zu achten ist.

Honorar-Beratungserfolg

Patrick Greiner: “Honorarberater gewähren ihren Kunden Einblick in ein System, das von ihnen in solch einem Ausmaß kaum zur Kenntnis genommen wurde”.

Viele Vermittler sehen nach der Umsetzung des LV-Reformgesetzes schwere Zeiten auf sich zukommen.

Sie kritisieren, klagen, beschuldigen und stellen gegebenenfalls sogar ihren Beruf als Finanzberater in Frage.

Beratern fehlt der Mut

Da fällt es schwer, in dieser richtungsweisenden Zeit an die damit verbundenen Chancen, Gelegenheiten und Kundeninteressen zu denken. Dabei gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um als Vermittler die Gunst der Stunde zu nutzen.

Doch die Praxis zeigt: Kaum ein Berater hat den Mut, sein provisionsbasierendes Geschäftsmodell zu überdenken, um sich als Honorarberater neu zu positionieren.

Im April 2014 habe ich für meine Beratungsleistung zum ersten Mal eine Rechnung erstellt. Ein paar Tage später hat der Kunde den Betrag ausgeglichen. Für mich damals der Beweis: Honorarberatung funktioniert.

Was an dieser Stelle jedoch erwähnt werden sollte: Bis ich diesen Schritt gehen konnte, habe ich zuvor neun Monate mit Recherchen und Analysen verbracht, und sich jede mir bietende Gelegenheit genutzt, um mit Verbänden, Organisationen und erfahrenen Honorarberatern zu sprechen.

Seite zwei: Strategie entwickeln

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Gothaer: “Keine Reduzierung bei der Beratungskapazität”

Die Gothaer hat gegenüber Cash.Online bestätigt, dass der Konzern bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 700 bis 800 Stellen streichen wird. Dem stehe allerdings eine “natürliche Fluktuation” insbesondere durch anstehende Ruhestandsübergänge gegenüber. Diese Fluktuation liege nach aktueller Schätzung bei über 500 Mitarbeitern.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom: Bauindustrie erreicht neue Bestmarken

Die Niedrigzinsen und der Immobilienboom haben das Neugeschäft in der deutschen Bauindustrie auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten getrieben. Vor allem der Wohnungsbau treibt das Volumen in die Höhe.

mehr ...

Investmentfonds

Inflationsraten driften in Industriestaaten auseinander

In den entwickelten Ländern dürften sich die Inflationstrends im Jahr 2017 unterschiedlich entwicklen. Dies sagt Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

mehr ...

Berater

Vema: Sommerer verlässt Vorstand

Wie die Vema Versicherungs-Makler-Genossenschaft mitteilt, ist der bisherige Vorstand Stefan Sommerer auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2017 aus dem Gremium ausgeschieden. Er hatte die Bereiche IT und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...