Anzeige
12. April 2012, 11:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Angebotspreise für Wohnimmobilien haben massiv zugelegt

Wohnimmobilien werden derzeit spürbar teurer. In den letzten drei Monaten sind die Angebotspreise für Häuser und Wohnungen massiv angestiegen. Das gilt vor allem für die großen Metropolen, wo sie um bis zu fünf Prozent angezogen haben. Das spiegelt der aktuelle Angebotspreisindex IMX von Immobilienscout24.

Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung & Immobilienmarktforschung bei Immobilienscout24

Die Angebotspreise für Häuser und Wohnungen sind im letzten Quartal bundesweit spürbar angestiegen. So wurden etwa Wohnungen im Gebäudebestand rund zwei Prozent teurer angeboten als noch vor drei Monaten. Die Hauspreise sind im selben Zeitraum um knapp ein Prozent angestiegen. Damit erreichen die Wohnungs- und Hauspreise mit 107,6 beziehungsweise 103,1 die höchsten Werte seit Indexerstellung.

Von diesem Trend profitieren laut Immobilienscout24 auch die Angebotspreise im Neubaubereich, die zuletzt eher stagnierten. Die Preiskurven für neu gebaute Häuser und Neubauwohnungen zeigen im ersten Quartal 2012 wieder deutlich nach oben: Insbesondere die Preise für Neubauwohnungen sind bundesweit um beinahe fünf Prozent angestiegen. Hierbei handelt es ich es sich jedoch teilweise auch um einen saisonalen Effekt, der im Neubaubereich regelmäßig im Frühjahr zu beobachten ist.

Metropolen treiben Preiswachstum für Wohnimmobilien

Treiber des bundesweiten Preiswachstums sind vor allem die großen Metropolen. Dort sind die Angebotspreise im letzten Quartal am deutlichsten angestiegen. Die höchsten Preissteigerungen in den Metropolen der letzten drei Monate für Wohnungen im Gebäudebestand im Überblick (laut IMX):

1. München: plus 5,4 Prozent

2. Berlin: plus 4,9 Prozent

3. Köln: plus 4,3 Prozent

4. Hamburg: plus 2,8 Prozent

5. Frankfurt: plus 2,4 Prozent

“Das Interesse an deutschen Immobilien ist bei Käufern aus dem In- und Ausland weiterhin ungebrochen hoch. Insbesondere Wohneigentum in den großen Städten ist gefragt. Doch dort wird das Angebot immer knapper und das lässt die Preise weiter steigen. In vielen Core-Lagen der Großstädte beobachten wir bereits seit längerer Zeit Verkäufermärkte mit geringem Angebot bei hoher Nachfrage”, erläutert Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung & Immobilienmarktforschung bei Immobilienscout24.

Der IMX wird auf Basis von über zehn Millionen Immobilienangeboten gebildet. (te)

Foto: Immobilienscout24

Anzeige

1 Kommentar

  1. Das ist ja völlig nachvollziehbar. Es wird ja auch alles gekauft was auf den Markt kommt. Da können die Verkäufer auch die Preise anheben.

    Kommentar von Jan Lanc — 23. April 2012 @ 11:36

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...