Anzeige
Anzeige
29. August 2013, 09:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz-Umfrage: Wohnen im Alter

Ab 50 wollen die meisten Menschen in den eigenen vier Wänden wohnen, geht aus einer repräsentativen Umfrage der Allianz hervor. Demnach plant jeder vierte Bundesbürger den Bau oder Kauf einer Immobilie. Mehr als jeder Dritte möchte in einem Mehrgenerationenhaus leben.

Wohnen-im-Alter-254x300 in Allianz-Umfrage: Wohnen im Alter

Der Wunsch nach einer eigenen Immobilie nimmt mit dem Alter zu.

Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland (47 Prozent) hat sich schon mit dem Thema Wohnen im Alter beschäftigt. Wohneigentum steht dabei an erster Stelle. Das hat eine aktuelle Studie zur Baufinanzierung ergeben, die von der Allianz Deutschland erhoben wurde. Insgesamt wurden 1.630 Bundesbürger ab 25 Jahren nach ihren Vorstellungen vom Wohnen im Alter befragt.

Ein Viertel der Befragten plant Kauf einer Immobilie

Fast 60 Prozent der Befragten geben an, ab 50 im Eigenheim leben zu wollen. Unabhängig davon, ob sie derzeit zur Miete oder bereits in den eigenen vier Wänden wohnen, plant gut ein Viertel (26 Prozent) den Bau oder Kauf einer Immobilie. Die Mittel dafür würden drei Viertel über eine Baufinanzierung beziehen.

„Momentan wohnt mehr als die Hälfte aller Bundesbürger zur Miete. Doch der Wunsch nach einer eigenen Immobilie nimmt mit den Lebensjahren tendenziell zu. Um den Traum von den eigenen vier Wänden realisieren zu können, benötigen die meisten eine Baufinanzierung.

Volltilger-Darlehen sinnvoll

Für Menschen ab 50 bietet sich ein Volltilger-Darlehen an, das ihnen innerhalb eines individuell festgelegten und über- schaubaren Zeitrahmens die vollständige Rückzahlung ermöglicht“, erklärt Dr. Peter Haueisen, Leiter der Allianz Baufinanzierung.

Wunsch nach altersgerechtem Wohnraum

Am häufigsten wird dabei die eigene Immobilie (24 Prozent) genannt und steht mit deutlichem Abstand an erster Stelle. Ebenerdig, im Erdgeschoss oder ohne Treppen stellen sich elf Prozent ihr Zuhause im Alter vor. Jeder Zehnte würde am liebsten bis dahin nicht mehr umziehen müssen.

Erstrebenswert wäre für mehr als jeden Dritten (36 Prozent) das Leben in einem Mehrgenerationenhaus, in dem sich Menschen gegenseitig unterstützen. In gleichem Maße wünschenswert ist eine eigene Wohnung in einer Wohnanlage für ältere Menschen.

Lediglich sechs Prozent der Befragten mögen sich dagegen in einem Zimmer im Altenheim mit angeschlossener Pflegestation sehen. Das Wohnen im Generationenhaus erscheint jedem Fünften auch realisierbar. Die meisten (29 Prozent) halten jedoch betreutes Wohnen, bei dem Pflegepersonal stundenweise oder ganztägig ins Haus kommt, für wahrscheinlich.

Mit einem Zimmer im Altenheim rechnen 17 Prozent. Die wenigsten (15 Prozent) sehen sich im Alter mit ihren Kindern unter einem Dach wohnen. (mh)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept

Der Bundestag hat einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept beschlossen. Ärzte können schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese etwa unter chronischen Schmerzen und Übelkeit infolge von Krebstherapien leiden. Die Krankenkassen müssen die Therapie dann bezahlen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Zahl der Unternehmenspleiten fällt deutlich

Die Pleitewelle des vergangenen Jahrzehnts ist abgeebbt. Dank der stabilen Binnenkonjunktur und günstiger Finanzierungen müssen deutlich weniger Unternehmen in die Insolvenz. Bei den Verbrauchern gibt es dagegen einen hartnäckigen Pleitensockel.

mehr ...

Berater

IDD: AfW kritisiert Regierungsentwurf

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) in deutsches Recht hat gestern das Bundeskabinett passiert. Nach Ansicht des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat es die Regierung versäumt, wichtige Änderungen vorzunehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Verfassungsklage wegen Überleitung von DDR-Renten erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen angebliche Ungerechtigkeiten bei der Übertragung von DDR-Renten im Zuge der Wiedervereinigung ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Klage eines Betroffenen schon aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde (Az. 1 BvR 713/13).

mehr ...