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24. Oktober 2013, 15:33
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Jeder Zweite will mit Immobilie Vermögen aufbauen

Die eigenen vier Wände erfreuen sich immer größerer Beliebtheit unter den Bundesbürgern. Jeder zweite findet sie bestens geeignet, um Vermögen aufzubauen und sich im Alter finanziell abzusichern. 2012 waren es noch 45 Prozent.

Sparkassen

Immer weniger Menschen wollen sich für ein Eigenheim verschulden.

Das ist das Ergebnis des Vermögensbarometers 2013, einer repräsentativen Umfrage, die der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Auftrag gegeben hat. Dabei wollen sich immer weniger Menschen für ein Eigenheim verschulden.

Während vor zwei Jahren noch 84 Prozent der Bundesbürger für eine eigene Immobilie einen Kredit aufnehmen wollte, sind aktuell nur noch rund 73 Prozent dazu bereit. Der Großteil, nämlich 44 Prozent, würde sich bis maximal 60 Prozent des Kaufpreises verschulden. Auch das ist ein Ergebnis des Vermögensbarometers.

Sicherheit und Verfügbarkeit vorne

Für 94 Prozent der Bundesbürger ist die Sicherheit der Geldanlage wichtig oder sehr wichtig. Direkt dahinter folgt mit 88 Prozent die Verfügbarkeit des Geldes. Damit haben sich die wichtigsten Leitmotive bei der Geldanlage in diesem Jahr wieder bestätigt.

Persönliche Erfahrung mit dem jeweiligen Produkt und Aspekte wie Flexibilität, Lebens- und Familienplanung, der Hinterbliebenenschutz und die Rendite bilden das Mittelfeld der Kriterien-Skala. Hingegen spielen steuerliche Aspekte oder die Vererbbarkeit einer Geldanlage nur eine untergeordnete Rolle.

Vier von fünf Bundesbürger, die Informationsbedarf rund ums Geld haben, wenden sich mit Fragen zuerst an das eigene Kreditinstitut. Damit kommt den Finanzinstituten in Deutschland die wichtigste Rolle in der Anlageberatung zu.

Finanzberater keine bevorzugte Informationsquelle

Verwandte, Freunde oder Bekannte im persönlichen Umfeld sind mit einem Umfragewert von 64 Prozent die nächst einflussreichen Ratgeber. Direkt dahinter folgen mit 63 Prozent Verbraucherverbände. Die klassischen Medien aus Print, Fernsehen und Radio sind beim Thema Geld deutlich häufiger ein guter Ratgeber als Online-Medien (61 Prozent versus 49 Prozent).

Finanzberater, die unabhängig von Banken oder Sparkassen agieren, sind nur für 31 Prozent der Bürger bevorzugte Informationsquellen.

Die Sparkassen spielen bei der Vermögensbildung der Deutschen die zentrale Rolle. 42 Prozent aller Haushalte arbeiten hauptsächlich mit einer der 417 Sparkassen in Deutschland zusammen, Tendenz steigend. Der Anteil derjenigen, die bevorzugt mit anderen Banken kooperieren, liegt ist um sechs Prozentpunkte auf 52 Prozent zurückgegangen.

61 Prozent der Bundesbürger sprechen den Sparkassen “viel” oder “sehr viel” Vertrauen aus. Damit belegen die Sparkassen die Spitzenposition unter allen deutschen Kreditinstituten. Die ebenfalls dezentral organisierten Volks- und Raiffeisenbanken belegen den zweiten Platz. (fm)

Foto: Shutterstock

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