13. Oktober 2015, 08:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnungen: Preisniveau erneut deutlich gestiegen

Das Preisniveau für Wohnungen ist nach den Ergebnissen des Cash.-Städtereports in Kooperation mit Immobilienscout24 weiter gewachsen. Der bundesweite Durchschnittspreis für gute Lagen legte von 2.656 auf 2.862 Euro pro Quadratmeter zu.

Wohnungspreise

Die höchsten Kaufpreise für Wohnungen in guten Lagen müssen Käufer in München, Hamburg und Frankfurt entrichten.

Das Wachstum der Immobilienpreise in Deutschland hat sich in den vergangenen zwölf Monaten fortgesetzt. Das Preisniveau für Wohnungen in guten Lagen legte nach den Ergebnissen des Cash.-Städtereports in Kooperation mit Immobilienscout24 im Durchschnitt aller 40 untersuchten Standorte von 2.656 auf 2.862 Euro pro Quadratmeter zu.

Allerdings ist die Bandbreite groß. Die höchsten Kaufpreise verbucht München mit durchschnittlich 6.521 Euro pro Quadratmeter in begehrten Vierteln. Auf Rang zwei der teuersten Städte liegt Hamburg mit 4.740 Euro, danach folgt Frankfurt mit 4.350 Euro pro Quadratmeter.

Potsdam im Osten am teuersten

Der teuerste ostdeutsche Standort ist Potsdam mit 2.622 Euro pro Quadratmeter in guten Wohnlagen. Im Osten Deutschlands finden sich allerdings auch die bundesweit niedrigsten Preise: In Magdeburg können Wohnungen in mittleren Lagen für durchschnittlich 848 Euro pro Quadratmeter erworben werden, danach folgt Chemnitz mit 894 Euro.

Mit Mönchengladbach befindet sich auch eine westdeutsche Stadt unter den fünf Standorten mit den niedrigsten Preisen.

Höchste Renditen an risikoreicheren Standorten

Im Durchschnitt aller 40 Standorte kostet eine Wohnung in mittlerer Lage 2.340 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Mietrenditen verzeichnen in der Mehrzahl eher schwächere Standorte, sie sind nicht selten ein Indiz für sinkende Kaufpreise.

Mit 5,9 Prozent in guten Lagen weist Chemnitz den höchsten Wert auf, danach folgten Leipzig und Magdeburg mit 5,3 Prozent. Immobilienprofis, die den Markt genau kennen, können jedoch auch an wachstumsschwächeren Standorten gute Erträge erzielen.

 

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken:

Wohnungspreise

In München, dem Standort mit dem höchsten Kaufpreisniveau, liegt die durchschnittliche Mietrendite in guten Lagen bei nur 2,9 Prozent, da dort die Preise rasanter steigen als die Mieten.

Bundesweite Durchschnittsmiete in guten Lagen bei 9,12 Euro

Beim Mietniveau müssen die Bundesbürger mit durchschnittlich 15,83 Euro pro Quadratmeter in guten Lagen ebenfalls in der bayerischen Hauptstadt am tiefsten in die Tasche greifen. An zweiter Stelle folgt Frankfurt/Main mit 13,51 Euro, danach Hamburg mit 13,41 Euro pro Quadratmeter.

Die bundesweite Durchschnittsmiete für Wohnungen in guten Stadtvierteln liegt für die untersuchten 40 Städte bei 9,12 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten fahren Mieter dagegen in Chemnitz mit 4,99 Euro in mittleren Wohnlagen. Es folgen Magdeburg mit 5,28 Euro und Cottbus mit 5,33 Euro pro Quadratmeter.

Im Schnitt aller 40 Standorte müssen Mieter für Wohnungen in mittleren Lagen 8,37 pro Quadratmeter entrichten. (bk)

Quelle Grafiken: Cash. Research;  Foto: Shutterstock


Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...