Anzeige
Anzeige
5. Dezember 2014, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Anlegen für Kinder: So sorgen Sie für das richtige Startkapital

Weihnachten ist die große Zeit für Geldgeschenke. Doch statt das Geld einfach aufs Sparbuch zu packen, sollten Eltern und Großeltern lieber auf renditestarke ETF-Sparpläne setzen. Diese glänzen mit geringen Kosten und sorgen langfristig für das richtige Startkapital.

Gastbeitrag von Ralf Johnsen, Financescout24

Anlegen für Kinder: So sorgen Sie für das richtige Startkapital

Ralf Johnsen: “ETF-Sparpläne sind die günstige Alternative, wenn es darum geht, für den Nachwuchs ein kleines Vermögen aufzubauen.”

Weihnachten steht vor der Tür und es wird Zeit, sich über passende Geschenke für die Kinder oder Enkel Gedanken zu machen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts planen 50 Prozent der Deutschen, an Weihnachten Geld zu verschenken. Einerseits natürlich, weil sie den Geschmack der jungen Generation und den neuesten Elektronik-Schnickschnack nicht genau kennen. Andererseits aber auch, weil Großeltern und Eltern an die finanzielle Zukunft des Nachwuchses denken und daher frühzeitig vorsorgen wollen.

Etikett “gebührenfrei” täuscht

Die Banken haben diesen Trend längst erkannt und geizen nicht mit diversen Sparplan-Angeboten speziell für den Nachwuchs. Das Etikett “gebührenfrei” täuscht dann oftmals darüber hinweg, dass die meisten Sparplan-Produkte für Kinder mit ein bis zwei Prozent Jahresrendite genauso mager verzinst werden, wie die normalen Banksparprodukte. Damit wird jedoch viel Geld verschenkt. Immerhin horten deutsche Kinder laut der aktuellen Studie “KidsVerbraucherAnalyse 2014” vom Jugendverlag Egmont Ehapa Media gut 2,4 Milliarden Euro auf ihren Konten.

Bei einer Verzinsung von 1,5 Prozent, wie sie derzeit traditionelle Banksparpläne im Schnitt bieten, ergibt das jährliche Zinseinnahmen von 36 Millionen Euro. Würde das Gesamtvermögen der Kids zu jährlich fünf Prozent anlegt, lägen die Zinsgewinne bei 120 Millionen Euro. Eine Jahresrendite von fünf Prozent ist mit Aktienfonds-Sparplänen langfristig durchaus realistisch. Das Deutsche Aktieninstitut DAI rechnet in seinem “Renditedreieck” sogar vor, dass mit einer Aktienanlage langfristig sogar eine Rendite von sieben Prozent im Jahr erzielt werden kann.

Anlagen in Aktienfonds im Vorteil

Zwar unterliegen Aktien und Aktienfonds stärkeren Kursschwankungen als festverzinsliche Anlageformen, doch langfristig sind Anlagen in Aktien und Aktienfonds bezüglich der Renditemöglichkeiten eindeutig im Vorteil. Gut gemeint, aber schlecht gemacht, kann man da nur sagen. Deutlich wird das auch im langfristigen Vergleich: Angenommen, die Großeltern legen regelmäßig für den neugeborenen Enkel 100 Euro im Monat auf ein Sparkonto mit einer Jahresverzinsung von 1,5 Prozent. Dann besitzt der Nachwuchs – wenn er volljährig ist – ein Vermögen von 24.780 Euro. Sparen die Großeltern dagegen mit einer Jahresverzinsung von fünf Prozent, erhöht sich das Vermögen nach 18 Jahren auf 34.920 Euro.

Und bei einer jährlichen Rendite von sieben Prozent – was mit Aktienfonds-Sparplänen langfristig durchaus realistisch ist – startet der Enkel nach seinem 18. Geburtstag mit einem Kapital von 43.072 Euro in seine Zukunft. Das bedeutet: Mit der geeigneten Auswahl der Anlageform lässt sich das Startkapital für den Nachwuchs fast verdoppeln – dem Zinseszinseffekt sei Dank (siehe Grafik auf Seite zwei). Die Frage lautet daher: Welche Anlageform ist geeignet, um langfristig für Kinder oder Enkel so vorzusorgen, damit sie mit dem Startkapital wirklich etwas anfangen können?

 

Seite zwei: Sparpläne, die in Aktienfonds investieren

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Rendite schlägt Kosten! und ETF´s sind nur Spielgeld nichts reales
    daran sollte man(n) auch immer denken.

    Kommentar von Uwe Götze — 5. Dezember 2014 @ 14:09

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erfolgreiche Projekte von Project

Der Asset Manager Project Investment hat 2016 zusammen mit dem Partner Project Immobilien insgesamt fünf Wohnungsbauprojekte erfolgreich abgeschlossen und damit eine durchschnittliche Objektrendite von über zwölf Prozent auf das eingesetzte Kapital erzielt.

mehr ...

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...