1. November 2016, 11:15
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Der Aktienmarkt gibt Auskunft über den möglichen Ausgang der US-Wahlen

Vor den Präsidentschaftswahlen in den USA steigt die Spannung auch an der Wall Street. Der Asset Manager Source for Alpha und die Firma Capitell Vermögens-Management haben das anstehende Ereignis aus Anlegersicht untersucht und die Historie der vergangenen 100 Jahre betrachtet.

Wall-Street in Der Aktienmarkt gibt Auskunft über den möglichen Ausgang der US-Wahlen

Die US-Wahlen dominieren derzeit die Wall Street.

Der Asset Manager Source for Alpha und die Firma Capitell Vermögens-Management haben das anstehende Ereignis aus Anlegersicht untersucht und die Historie der vergangenen 100 Jahre betrachtet. Dabei zeigt sich, dass die Marktentwicklung einen großen Einfluss auf die spätere Wahlentscheidung hatte: Wurde die Regierungspartei bestätigt, so hatte der S&P 500 zuvor eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,6 Prozent erzielt.

Im Vorfeld eines Regierungswechsels hatte die jährliche Rendite durchschnittlich nur 1,6 Prozent betragen. „Diese Ergebnisse lassen annehmen, dass die Bürger in schlechten Marktphasen eine deutlich höhere Tendenz dazu haben, die Regierungspartei abzuwählen“, schreiben Dr. Christian Funke, Vorstand Source For Alpha, und Dieter Helmle, Vorstand Capitell Vermögens-Management. „Ein gutes wirtschaftliches Umfeld kommt hingegen eher der amtierenden Partei entgegen.“

Eine nähere Betrachtung der Kapitalmarktrenditen in den jeweiligen Amtsperioden widerlegt das gängige Klischee, dass die Republikaner eher als Liebling der Aktienmärkte gelten: In Zeiten eines demokratischen Staatsoberhauptes hat der S&P 500 im Durchschnitt 7,4 Prozent pro Jahr zugelegt. Unter einem republikanischen Präsidenten betrug der durchschnittliche Zuwachs pro Jahr lediglich 4,0 Prozent. „Auffallend ist, dass in den schwersten Krisenzeiten des Kapitalmarktes Demokraten ins Amt gewählt wurden“, schreiben Funke und Helmle dazu. „In der historischen Betrachtung der durchschnittlichen Aktienmarktrenditen profitieren die Demokraten von diesem Wahlverhalten, da auf große Krisen bislang immer eine deutliche wirtschaftliche Erholung folgte.“ (tr)

Foto: Shutterstock

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