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9. Februar 2016, 08:23
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Scalable Capital expandiert nach Großbritannien

Britische Privatanleger haben ab sofort Zugang zu der professionellen Vermögensverwaltung von Scalable Capital. Hierfür hat das Münchner Fintech Start-up Scalable eine Tochtergesellschaft mit Sitz in London gegründet, die von der britischen Finanzaufsicht FCA reguliert wird.

Big-Ben London in Scalable Capital expandiert nach Großbritannien

Scalable Capital wird in England verstärkt aktiv.

Hierzu kommentiert Erik Podzuweit, Mitgründer und Geschäftsführer von Scalable Capital: “Mit der Erlaubnis der FCA dürfen wir nun auch Gelder britischer Kunden eigenständig und unabhängig verwalten. Dabei verfolgen wir einen vollkommen technologiegetrieben Ansatz. Wir streichen oder automatisieren alle Schritte und Prozesse, die für eine professionelle Vermögensverwaltung überflüssig sind. So ersetzen wir das teure Investment-Team durch unsere eigens entwickelte Risikomanagement-Technologie und geben britischen Anlegern Zugang zu einer Vermögensverwaltung, die bisher institutionellen Anlegern vorbehalten war, und das zu einem Bruchteil der herkömmlichen Kosten.”

“Wir freuen uns, dass wir nur wenige Monate nach unserem erfolgreichen Marktstart in Deutschland auch in Großbritannien online sind. Jetzt macht sich bezahlt, dass wir beide Länder parallel aufgebaut haben und es zeigt, wie skalierbar unser Geschäftsmodell ist. Wir werden unseren Service in absehbarer Zeit auch in weiteren europäischen Märkten anbieten”, sagt Florian Prucker, Mitgründer und Geschäftsführer von Scalable Capital.

Kosten von 0,75 Prozent pro Jahr

Die Gebührenstruktur des britischen Ablegers entspricht der in Deutschland: Die Kosten von 0,75 Prozent des durchschnittlich verwalteten Vermögens pro Jahr beinhalten nicht nur die Vermögensverwaltung, sondern auch die Konto- und Depotführung sowie alle Wertpapiertransaktionen. Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Britischen Pfund.

Als konto- und depotführende Partnerbank fungiert in Großbritannien die Winterflood Securities, eine Tochtergesellschaft der Close Brothers Group. Dort werden die Wertpapiere als Sondervermögen getrennt verwahrt, damit sie auch im Falle einer Insolvenz der Bank geschützt sind.

Erfahrenes Team aus Großbritannien

Den Aufbau des britischen Geschäfts verantworten Adam French (vormals Executive Director im Handel von Goldman Sachs), Simon Miller (vormals Vice President bei Barclays Capital) und Dr. Manuela Rabener (vormals Gründer und CEO von Westwing Russland und davor Junior Partner bei McKinsey & Company). Gegründet wurde Scalable Capital Ende 2014 von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French, Patrick Pöschl und Proffesor Dr. Stefan Mittnik. Unternehmenssitz der Muttergesellschaft ist München. (tr)

Foto: Shutterstock

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