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25. Oktober 2011, 12:16
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Skandia legt erstmals Nachhaltigkeits-Portfolio auf

Die Skandia Lebensversicherung aus Berlin führt erstmals ein aktiv gemanagtes Nachhaltigkeits-Portfolio ein. Es kann innerhalb der Skandia Fondsrente angewählt werden und enthält ausschließlich geprüfte Nachhaltigkeits-Fonds.

Nachhaltigkeit- Kofonds-green-investments-127x150 in Skandia legt erstmals Nachhaltigkeits-Portfolio auf„In der Praxis macht bislang nur ein kleiner Teil der Kunden den Schritt und entscheidet sich tatsächlich für eine nachhaltig orientierte Vorsorge“, sagt Heiko Reddmann, Vertriebsdirektor der Skandia. „Mit dem Nachhaltigkeits-Portfolio wollen wir unseren Kunden diesen Schritt leichter machen und geben ihnen die Möglichkeit, das Managen ihrer Geldanlage erfahrenen Asset Managern zu überlassen.“

Ab sofort können die Kunden innerhalb der Skandia Fondsrente das fertig zusammengestellte und aktiv gemanagte Portfolio anwählen. Die Möglichkeit, sich aus den Einzelfonds selbst eine nachhaltige Vorsorgestrategie zusammenzustellen und diese eigenhändig an Marktveränderungen anzupassen, bleibe weiterhin bestehen, so Skandia.

Bei der Auswahl geeigneter nachhaltiger Fonds wird folgendermaßen vorgegangen: Skandia identifiziert zunächst diejenigen Fonds, die sogenannte Environmental Social Governance-Kriterien (ESG) für sich definiert haben und im Fondsmanagement umsetzen. Welche ESG-Verfahren anerkannt werden, legt der Skandia-Ethikbeirat fest.

Nutzt der Fonds beispielsweise eine externen Dienstleister wie die Rating-Agentur Oekom Research, die diese Kriterien festlegt, oder ist der Fonds mit einem Eurosif-Siegel ausgezeichnet, wird dieses als ESG-Qualitätsmerkmal anerkannt. Dabei muss der Fonds mindestens eines der folgenden Anlagekriterien erfüllen:

Ausschlusskriterien: Für den Fonds wurden bestimmte Ausschlusskriterien definiert (Beispiel: keine Kinderarbeit, Waffenhandel, Tierversuche oder Kernenergie)

Positivkriterien: Das Fondsmanagement hat bestimmte Positivkriterien festgelegt (Beispiel: Förderung von Windkraft)

Best-in-Class-Ansatz: Das Unternehmen gehört innerhalb seiner Branche zu den ethisch, ökologisch oder sozialen Vorreitern, auch wenn die Branche scheinbar ökologiefern ist. (Beispiel: Ein Automobil-Hersteller ist führend bei der Entwicklung von Pkw mit Hybrid-Antrieb). (lk)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Skandia – Nachhaltigkeit

    Kommentar von Jolas — 26. Oktober 2011 @ 09:26

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